Digitale Anzeige in der Erhardtstraße

Jetzt zählt‘s: Warum München jetzt eine Radlzählstelle hat

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Die Stele an der Erhardtstraße nahe der Ludwigsbrücke ist der erste Radlzähler Münchens.

Seit Freitag kann man an einer Stelle in München ablesen, wie viele Radler bereits vorbei gekommen sind. Eine neuer Service, der zwei ganz bestimmte Vorteile hat:

München - An der Stele am viel befahrenen Radweg in der Erhardtstraße südwestlich der Ludwigsbrücke kann man seit heute ablesen, wie viele Radler am jeweiligen Tag schon vorbeigekommen sind. Auch die Gesamtzahl fürs laufende Jahr wird angezeigt. Klingt ja ganz nett, doch was hat das für einen Sinn? 

Die Fahrradzählstelle geht auf einen Antrag der SPD-Stadtratsfraktion zurück und bringt zweierlei: Information und Motivation. Zum einen sind die Daten nützlich für die Verkehrsplanung. Im Stadtgebiet gibt es nun insgesamt sechs Zählstellen, an denen der Radverkehr erfasst wird. Die Ergebnisse fließen in die Verkehrsplanung ein.

Zum anderen ist diese Fahrradzählstelle die erste mit einer digitalen Anzeige, auf der jeder den aktuellen Zählerstand ablesen kann. Das soll für einen positiven Effekt sorgen, weil es zeigt, wie bedeutsam das Radfahren als umweltfreundliche Alternative im Gesamtverkehr ist.

SPD-Stadträtin Bettina Messinger, Radverkehrsbeauftragte der Fraktion, sagt: Das soll nicht nur den Radfahrern selbst zeigen, dass sie in guter Gesellschaft sind, sondern auch andere motivieren, aufs Rad zu steigen. Außerdem verdeutlicht es, dass der Radverkehr ein sehr wichtiger Teil der Nahmobilität in der Stadt ist und wir gute Bedingungen für Radler schaffen müssen.“

Die scheinen auch dringend notwendig zu sein. Denn laut Zählung der Stadt stiegen im vergangenen Jahr 1,6 Prozent weniger Münchner aufs Radl als im Vorjahr.  

tz

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