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Polizeieinsatz am Hauptbahnhof

Kein Bier mehr: 22-Jähriger verwüstet Geschäft

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Der laden musste wegen der Verwüstung vorzeitig geschlossen werden

München - Weil er kein Bier mehr bekam, ist ein 22-Jähriger in einem Geschäft am Hauptbahnhof völlig ausgerastet. Er verwüstet die Einrichtung, das Geschäft musste schließen. Jetzt landet er dafür vor dem Haftrichter.

Wie die Bundespolizei berichtet, randalierte der 22-jährige Italiener am Montagabend (2. Februar) in einem Laden im Münchner Hauptbahnhof und verwüstete dabei den Verkaufsraum. 

Der 22-Jährige bekam kein Bier mehr - und rastete aus.

Der junge Mann betrat das Geschäft am Bahnhofsvorplatz gegen 19 Uhr. Er schmiss einen Sitz-Hocker hinter den Verkaufstresen und gegen zwei Mitarbeiter (24 und 29 Jahre alt), einen der beiden griff er auch körperlich an. Beide Verkäufer blieben unverletzt. Ebenso zwei weitere Personen, die sich im Geschäft aufhielten.

Mit einer Glasbierflasche zertrümmerte der 22-Jährige dann einen gläsernen Verkaufskasten - mehrere Verkaufsauslagen und die Kasse gingen kaputt. Der Laden musste vorzeitig geschlossen werden. Nach erster Schätzung entstand ein Sachschaden von rund 5000 Euro.

Der Streit soll eskaliert sein, weil ein Mitarbeiter dem alkoholisierten Mann kein Bier mehr geben wollte.

Die Bundespolizei nahm den Randalierer fest, die Staatsanwaltschaft ordnete an, dass er wegen Sachbeschädigung und Gefährlicher Körperverletzung dem Haftrichter vorgeführt wird.

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