Kipplaster in Schieflage

Schwierige Bergung am Altstadtring

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Zwei Mulden auf einem Absetzkipper waren am Freitag auf dem Thomas-Wimmer-Ring in solch extreme Schieflage geraten daß die Feuerwehr anrücken mußte.

München - Ein ungewöhnliches Bild bot sich Autofahrern am Freitagabend auf dem Altstadtring: Zwei Mulden auf einem Kipplaster waren in so extreme Schieflage geraten, dass die Feuerwehr anrücken mußte.

Ob diesem kuriosen Anblick am Thomas-Wimmer-Ring nahe der Maximilianstraße menschliches oder technisches Versagen zugrunde lag, ist laut Aussagen von Einsatzkräften noch nicht bekannt.

Der Plan war zunächst, die Mulden mit Hilfe eines 50-Tonnen-Feuerwehrkrans wieder in die Waagrechte zu bringen. Vermutlich um die erheblichen Bergungskosten zu vermeiden, griff die betroffene Firma auf Selbsthilfe. Durch Hinzuziehen eines zweiten Trägerfahrzeugs - eines sogenannten Abrollkippers - konnten die Mulden mit einem dort angeschlagenen Greifarm zunächst waagrecht ausgerichtet werden. Anschließend wurde die nach hinten verrutschte obere Mulde zurückgezogen und letztendlich die komplette Ladung in Normallage zum Führerhaus hin gedrückt.

Die zahlreichen Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten sich als Beobachter zurückziehen. Sie mussten lediglich geringe Mengen ausgelaufenen Öls aufnehmen. Der Einsatz war gegen 18 Uhr abgeschlossen.

Kipplaster in Schieflage: Schwierige Bergung am Altstadtring

Kipplaster in Schieflage: Schwierige Bergung am Altstadtring

mm/tz

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