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Fast schon fami­liär

Klaxons zauberhafter Bühnen-Abschied

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Die Klaxons (in Weiß) mit ihrer Vorband und Fans beim Konzertabschluss.

München - Nicht nur jedem Anfang wohnt ein Zauber inne – auch das Ende kann zauberhaft sein. Zumindest wenn es so zelebriert wird, wie von den Klaxons an diesem Abend im Club Strom.

Die Indie-Helden wollen nach neun Jahren dem Tour-Leben abschwören, deshalb ist dieser Auftritt einer der letzten in der Geschichte der Band, die 2005 Rock und Electro versöhnte.

Und so kamen all diejenigen ins Strom, die mit den Liedern der Band Erinnerungen an durchtanzte Nächte verbinden. Standesgemäß kommen die Vier erst um halb elf auf die Bühne – wer will schon um acht Uhr tanzen? Und von Anfang an ist klar, dass die Band hier keine Trauermesse veranstalten will. Lautes Sirenengeheul, ein wummernder Bass – so begrüßen die Klaxons ihre Münchner Zuschauer und gehen gleich in die Vollen.

Die Briten sind eine Band, die stark von ihrer gewagten Optik lebt. In München stürmen sie die Bühne ganz in Weiß gekleidet und glühen violett im Schwarzlicht. Die Songs ihres neuen Albums, die etwas poppiger und leichter daherkommen als die der gefeierten Vorgänger, bieten eine willkommene Verschnaufpause. Denn Klaxons kennen sonst nur eine Devise: Feiern, als wäre es 2005!

Beim letzten Song mischt sich dann doch noch Rührseligkeit in den Abschied: It’s not over yet – noch ist es nicht vorbei – schmettern die Jungs gemeinsam mit ihrer großartigen Vorband Fenench-Soler und einigen begeisterten, weitgereisten Fans auf der Bühne. Ein fast schon fami­liärer Abschied für die Könige des Nu-Rave.

M. Kniepkamp

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