Stadt setzt einen drauf

Das KVR wird ausgebaut! Hat das Warten bald ein Ende? 

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Kräne stehen: Der Umbau des Referates soll 18 Monate dauern.

Werkeln gegen Warteschlangen: Das Kreisverwaltungsreferat (KVR) an der Ruppertstraße wird aufgestockt, die Bauarbeiten sind in vollem Gange. Ist das Warten in den Schlangen bald Geschichte?

Die Stadtverwaltung erhofft sich durch das zusätzliche Stockwerk mehr Platz für Personal. Und das wiederum soll den Service für die Münchner verbessern!

Die ersten Bauarbeiten hatten bereits im April begonnen. In den drei Innenhöfen sind Kräne aufgestellt worden. Das war nicht ganz so einfach, denn für die Stahl-Riesen musste die darunterliegende Tiefgarage mit zusätzlichen Stützen verstärkt werden. Die Fassade ist hinter einem Baugerüst verschwunden. Bis Ende 2018 sollen alle 2300 Fenster des aus den Achtzigerjahren stammenden Baus an der Ruppertstraße ausgetauscht werden. Im neuen fünften Stock kommen 710 neue Fenster hinzu. 

Kampf gegen das Chaos im KVR

Das neue Stockwerk bietet so viel Platz, dass 200 neue Arbeitsplätze unterkommen können. Der bereits vorhandene fünfte und sechste Stock im Trakt an der Lindwurmstraße soll Fenster erhalten und zu Büros umgewandelt werden. Die kaum genutzten Ein- und Ausgänge zur Ruppertstraße werden auffälliger gestaltet, damit nicht immer jeder das überlastete Portal an der Lindwurmstraße nutzt.

Im Inneren werden die Kundenbereiche der Bürgerbüros neu gestaltet. Zum Beispiel wird es neue Aufrufanzeigen in den Wartebereichen geben und ein neues Info- und Leitsystem. Außerdem soll sukzessive ein neues Terminvergabesystem in den Bürgerbüros eingeführt werden. Dann können Besucher online einen Termin vereinbaren.

Während der auf insgesamt 18 Monate angesetzten Umbauzeit soll der Parteiverkehr so wenig wie möglich beeinträchtigt werden. KVR-Chef Thomas Böhle: „Phasenweise wird es laut und manchmal auch staubig werden. Wir tun alles dafür, dass der Parteienverkehr darunter so wenig wie möglich zu leiden hat.“

Auch wenn es staubt, eine Veränderung ist dringend nötig. Die langen Schlangen vor dem KVR hatten die Bürger schon vor 2016 richtig statt.

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebookseite „Ludwigsvorstadt – mein Viertel“.

tz

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