KVR teilt mit

Landwehrstraße bleibt für Radler Einbahn

Auf der Landwehrstraße (Ludwigsvorstadt) wird es auch in Zukunft keine Möglichkeit für Radler geben, entgegen der Einbahnregelung zu fahren.

München - Das hat das Kreisverwaltungsreferat (KVR) den Grünen-Stadträten Paul Bickelbacher und Herbert Danner mitgeteilt. Die hatten beantragt, Radler sollten die Landwehrstraße zwischen St.-Paul- und Mathildenstraße in Richtung Stadtmitte befahren dürfen, obwohl hier eine Einbahnstraßenregelung in die andere Richtung besteht.

Das KVR teilt nun mit, dass bei einer Fahrbahnbreite von überwiegend vier Metern zwar grundsätzlich die Möglichkeit bestünde, die Einbahnstraße für Radler zu öffnen – gleichwohl sei das Verkehrsaufkommen auf der Landwehrstraße hoch, die Autos stauten sich an den roten Ampeln zurück und stünden oft versetzt. Außerdem blockierten regelmäßig Lieferfahrzeuge den Platz vor den Geschäften, was zudem das Gefahrenpotenzial für Radler erhöhe. Ohne die Markierung eines Schutzstreifens sei die Öffnung also zu riskant – für eine solche Markierung von mindestens 1,25 Metern Breite (in der Regel sind es sogar 1,50 Meter) sei jedoch wiederum die Fahrbahn zu schmal. Darum erachtet das KVR eine Freigabe der Landwehrstraße für Radler „gegen den Strom“ aus Gründen der Verkehrssicherheit als unmöglich.

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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