Am Hauptbahnhof

Mann beißt Bahn-Mitarbeiter in den Finger

München - Am Freitag hatte die Münchner Bundespolizei an den Münchner Bahnhöfen alle Hände voll zu tun. Mehrere Menschen wurden verletzt.

Zu tief ins Glas geschaut hat am Freitag ein 23-Jähriger aus Aubing. Das alleine wäre nicht so schlimm, hätte der junge Mann am Hauptbahnhof München nicht zwei Bahn-Mitarbeiter angegriffen. Wie die Bundespolizei berichtet, eskalierte die Situation gegen 17.30 Uhr. Der 23-Jährige biss einem der Sicherheitsmitarbeiter in den Finger, dem anderen verpasste er einen Schlag in den Bauch. Beide Männer mussten ärztlich behandelt werden. Auch, als die Bundespolizei den jungen Mann mit auf die Dienststelle nehmen wollten, leistete er heftigen Widerstand.

19-Jähriger versucht Kumpel aus Polizeigewahrsam zu befreien

Auch eine andere brenzlige Situation hielt die Bundespolizei am Freitag in Atem: Nachdem ein 29-Jähriger im Hauptbahnhof Sachbeschädigung begangen hatte, wollten ihn die Beamten zur Identitätsfeststellung mit auf die Wache nehmen. Doch das gefiel dem Mann aus dem Münchner Norden so gar nicht. Er leistete heftigen Widerstand und bekam dabei noch tatkräftige Unterstützung von seinem Begleiter. Der 19-Jährige versuchte auf dem Weg zur Dienststelle, seinen Kumpel aus dem Polizeigewahrsam zu befreien. Der Dürrlauinger wurde ebenfalls festgenommen.

Spanier am Ostbahnhof geschlagen

Kritisch wurde es auch am Ostbahnhof: Vier Personen sollen am Freitag gegen 22.50 Uhr einen Spanier so heftig geschlagen haben, dass der 20-Jährige die Treppe an der Friedensstraße hinunterfiel. Ein 19-Jähriger soll dabei zunächst mit einer Glasflasche auf den Mann losgegangen sein, dann abgelassen haben und die Flasche wenig später nach dem Mann geworfen, jedoch nicht getroffen haben. Die vierköpfige Gruppe flüchtete mit einer S-Bahn, konnte aber durch die Beschreibung sowie einer zuvor erfolgten Kontrolle ermittelt werden. Der Spanier trug an der Hand und am Kopf Verletzungen davon.

mm

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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