Innerhalb von zehn Minuten

Mann landet gleich zwei Mal in der Zelle

München - Einmal in Polizeigewahrsam zu sein, reichte einem 33-Jährigen offenbar nicht aus. Nur zehn Minuten nach seiner Entlassung musste er erneut festgenommen werden.

Am frühen Dienstagmorgen gegen 3.30 Uhr schrie ein 33-jähriger Somalier auf der Empore am Münchner Hauptbahnhof lautstark herum. Wie die Bundespolizei mitteilt, roch er stark nach Alkohol und konnte sich gegenüber einer Streife nicht mehr klar artikulieren. Die Beamten nahmen ihn in Schutzgewahrsam.

Gegen 8.30 Uhr hatte sich sein Zustand gebessert und er durfte wieder gehen.

Nur zehn Minuten später meldeten Reisende jedoch einen Mann am Ausgang des Hauptbahnhofs zur Arnulfstraße, der Passanten grundlos belästigte und teilweise auch bespuckte. Die Bundespolizei fand schnell heraus, dass es sich dabei wieder um den Somalier handelte. Als eine Beamtin den Mann aufhalten wollte, schlug er zu und wehrte sich dagegen, erneut in die Gewahrssamszelle zu kommen. Die Polizei nahm ihn dennoch mit.

Dort beruhigte sich der 33-Jährige wieder. Am Nachmittag konnte der Somalier die Wache verlassen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er immer noch 1,8 Promille Alkohol im Blut. Gegen ihn wird wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Bedrohung ermittelt.

In der Vergangenheit hat die Bundespolizei bereits wegen Erschleichen von Leistungen, Widerstand, Bedrohung und Hausfriedensbruch Strafanzeige gegen den Mann gestellt.

pak

Rubriklistenbild: © mzv/Symbolfoto

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