Im Rausch randaliert

Mann verletzt sich in Gewahrsamszelle

München - Ein 19-Jähriger, der aufgrund starker Alkoholisierung von der Bundespolizei am Hauptbahnhof München in Schutzgewahrsam genommen worden war, hat sich in der Gewahrsamszelle verletzt.

Gegen 20.45 Uhr war der junge Mann am Dienstagabend aufgrund starker Trunkenheit von einer Bahnsicherheitsstreife zur Bundespolizei gerbracht worden. Er war nicht in der Lage seinen Weg selbstständig fortzusetzen. Der Versuch einen Atemalkoholwert zu ermitteln scheiterte kläglich.

Als ihm der Schutzgewahrsam erklärt wurde, weigerte sich der 19-Jährige, die Beamten zum Gewahrsamsraum zu begleiten. Er begann nach den Bundepolizisten zu schlagen und zu treten, worauf er "mittels unmittelbaren Zwangs" in die Zelle gebracht werden musste.

Nach der Einschließung rannte der Mann mehrmals mit voller Wucht gegen die schwere Eisentüre, woraufhin er an Händen und Füßen gefesselt wurde, um ihn vor sich selbst zu schützen. Dabei war er weiterhin gegen die Beamten renitent, beleidigte und bespuckte diese nunmehr.

Erst nach Begutachtung eines Arztes, der die Haftfähigkeit bescheinigte, beruhigte er sich und konnte nach Ausnüchterung am 2. Oktober gegen 5.55 Uhr die Dienststelle der Bundespolizei verlassen.

Gegen den jungen Mann wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt.

mm

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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