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Lärm-Ärger in Müllerstraße: "Rauchverbot ist schuld"

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Auch die Registratur hat sich in der Müllerstraße niedergelassen.

München - Was zu viel ist, ist zu viel. Das denken nicht nur die Anwohner der Müllerstraße, sondern auch die Wirte. Doch nicht alle User haben etwas gegen das Partyvolk.

User von tz.de haben über das Thema "Partyzone Müllerstraße" diskutiert. Für Karl ist klar: "Solange das Viertel 'in' ist, wird sich wahrscheinlich daran auch nicht viel ändern." Doch viele wollen sich damit nicht abfinden. Sie denken, die Ausgehkultur habe sich negativ gewandelt. Sie schreiben von "Druckbetankung" und "lärmbelästigender Dauerparty". 

Manche von ihnen geben dem Rauchverbot in Kneipen, Bars und Clubs die Schuld an den grölenden Partygängern, die draußen stehen, qualmen und sich übertrieben laut unterhalten. Noxia kommentiert genervt: "Da muss man schon ziemlich nikotinvernebelt sein, um da einen Zusammenhang zu sehen."

Laute Musik, Gegröle und Dreck: Die Anwohner der Müllerstraße fühlen sich wie am Ballermann. Können Sie sie verstehen?

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"München braucht wenigstens ein Ausgeh-Viertel"

Björn relativiert: "Da ist ja nicht 7 Tage/Woche Party. (...) Wenn ich direkt neben oder im Haus einer Kneipe/Bar einziehe, muss ich mit Lärm am Wochenende rechnen. Ansonsten hält ein geschlossenes Doppelglasfenster den Lärm ziemlich gut draußen." Und er empfiehlt den Anwohnern, sich vor dem Schlafengehen Stöpsel in die Ohren zu stecken.

tz-User Rene Schulz gibt Björn Recht: Wer in der Müllerstraße wohne, wisse doch genau, dass dies die "Weggehstraße" sei. Seiner Meinung nach braucht München "wenigstens ein Viertel, wo junge Leute was Trinken gehen können, tanzen, flirten, den Partner fürs Leben finden". Er ist sicher, dass die heute 40- oder 50-Jährigen damals nicht anders gelebt hätten. Sven rät allen Kommentatoren: "Zieht nach Trudering. Da ist es schön ruhig."

sah

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