Er belästigte Reisende an der Hackerbrücke

Unruhestifter mit ansteckender Krankheit bespuckt Polizisten  

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Ein Erkrankter spuckte einem Bundespolizisten ins Gesicht. Seine Krankheit ist ansteckend. 

Ein 38-Jähriger belästigte S-Bahn-Reisende. Als ihn Bundespolizisten abführen, spuckte er einem Beamten ins Gesicht. Der Polizist musste zum Arzt.

München – Ein 38-Jähriger belästigte am Dienstag auf dem Bahnsteig der S-Bahnstation Hackerbrücke zwei Reisende. Das berichtet die Bundespolizei. Er soll dabei einer jungen Frau ins Gesicht gefasst und sie festgehalten haben. Einen 21-jährigen Syrer soll er zudem bedroht haben. Gegen 17 Uhr kamen Beamte der Bundespolizei dazu.

München: Mann spuckt 20-jährigen Bundespolizisten ins Gesicht

Da der Nigerianer aus Wolfratshausen auch gegenüber den Beamten aggressiv war, wurde er gefesselt und in Gewahrsam genommen. Als er zur Dienststelle der Beamten gebracht werden sollte, spuckte er einem 20-jährigen Bundespolizisten im Dienst-Kfz ins Gesicht. 

In Aschheim fiel eine Jugendclique eine Frau an und bedrohte Polizisten. Ein Beamter musste seine Waffe ziehen. 

Der Mann versuchte, sich selbst zu verletzen

Im Gewahrsam der Bundespolizei versuchte sich der Mann durch Kopfstöße selbst zu verletzten, weswegen ihm auch Fußfesseln angelegt wurden. Zudem war eine ständige Beobachtung notwendig. Nachdem der Mann sich im Laufe des Abends wieder beruhigt hatte, konnte er die Dienststelle gegen 23 Uhr freien Fußes verlassen.

Ein Datenabgleich zeigte später, dass der 38-Jährige mit dem Hinweis „Ansteckungsgefahr“ geführt wird. Welche Krankheit er hat, war nicht bekannt. Der Polizist ging nach Dienst zum Arzt, um mit einem Bluttest abzuklären, ob er infiziert wurde.

Er ist bereits wegen Verbrechen aufgefallen

Der Mann ist bereits wegen verschiedener Verbrechen aufgefallen. Nun kommt eine Anzeige wegen Angriff und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung und Bedrohung hinzu.

Auf dem Münchner Herbstfest wurde Markus Söder bespuckt. LKA-Beamte führen zwei Personen ab. Beinahe wäre es an einem unbeschrankten Bahnübergang zu einem schlimmen Unfall gekommen, doch weil der Lokführer geistesgegenwärtig reagierte, blieb der 13-jährige Radler unverletzt, wie merkur.de* berichtet. Polizisten in Südhessen haben Gegenstände aus der Aservatenkammer entwendet - sie bedienten sich an Alkohol, Kosmetika und Süßigkeiten. Das hat jetzt ein Nachspiel.

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes 

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