Ursache soll ermittelt werden

Großeinsatz auf Münchner Baustelle: Zahlreiche Kräfte rücken aus - Bereich weiträumig abgesperrt

Auf einer Münchner Baustelle kam es zu einem Großeinsatz (Symbolbild).
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Auf einer Münchner Baustelle kam es zu einem Großeinsatz (Symbolbild).

Aufregung in München: auf einer Baustelle im Zentrum war Gas ausgetreten. Ein Großaufgebot von Polizei und Feuerwehr rückte aus.

  • Zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr waren während der Corona-Krise in München unterwegs.
  • Zuvor war auf einer Baustelle Gas ausgetreten.
  • Die Hintergründe des Vorfalls sollen nun ermittelt werden.

München - Am Mittwoch (6. Mai 2020) kam es in der Münchner Innenstadt zu einem größeren Polizeieinsatz mit zahlreichen Einsatzkräften. Auf einer Baustelle war Gas ausgetreten. Der betroffene Bereich wurde weiträumig abgesperrt. 

München: Großeinsatz auf Baustelle - zahlreiche Kräfte rücken aus

Lesen Sie nachfolgend die Pressemeldung der Polizei München im Wortlaut: „Gegen 9.00 Uhr wurde dem Polizeinotruf mitgeteilt, dass auf einer Baustelle in der Erhardtstraße bei Wartungsarbeiten eine freiliegende Gasleitung beschädigt worden sei. Infolge eines Funkenschlags hatte sich das austretende Gas für kurze Zeit entzündet und einen minimalen Brandschaden im Eingangsbereich der Baustelle verursacht. 

Es wurden zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei, der Berufsfeuerwehr München und die Gaswache der Landeshauptstadt München zur Einsatzörtlichkeit beordert. Bei Eintreffen vor Ort war der Brand bereits durch die Bauarbeiter gelöscht worden und Personen kamen nicht zu Schaden. 

Lesen Sie auch: Ein Mann mit einer Waffe hat am Freitag (22. Mai) für einen SEK-Einsatz in München gesorgt. Ein Biergarten musste evakuiert werden.

Betrieb auf Baustelle eingesperrt: Weiträumige Absperrung in München

Nach Rücksprache mit der Gaswache der Landeshauptstadt München wurde die beschädigte Gasleitung abgestellt und der Betrieb auf der Baustelle eingestellt. Eine Räumung der Nachbaranwesen war nach Rücksprache mit der Feuerwehr und den Vertretern der Stadtwerke München nicht notwendig. Durch eingesetzte Polizeikräfte wurde der Bereich zwischen der Reichenbachbrücke und Corneliusbrücke für die Zeitspanne der durchzuführenden Sicherungs- und Reparaturdienste auf der Baustelle großräumig abgesperrt. 

Der S-Bahnhof Riem sollte seit knapp einem Jahr barrierefrei sein. Doch wegen diverser Patzer zieht sich das Projekt. Frühestens 2024 wird es abgeschlossen sein. Das ruft heftige Kritik hervor.

Nachdem die Reparaturarbeiten an der beschädigten Leitung durch die Gaswerke der Landeshauptstadt München behoben worden waren, wurden gegen 10.30 Uhr die polizeilichen Absperrungen wieder aufgehoben. Die weiteren Ermittlungen zur Ursache des Gasaustritts werden durch das Kommissariat 13 geführt.

mm/tz

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