Viele Reiserückkehrer sind wieder da

Trotz fünffacher Kapazität: Lange Schlangen an Corona-Teststation - Stadt appelliert an Münchner

Die Fallzahlen des Coronavirus in München steigen weiter an. Ein Grund dafür sind die vielen Reiserückkehrer. Das Testzentrum auf der Theresienwiese erlebt großen Andrang.

  • Die Fallzahlen des Coronavirus in München* steigen weiter an. Ein Grund dafür sind die vielen Reiserückkehrer, sowie das Partyproblem am Gärtnerplatz.
  • Am Münchner Testzentrum auf der Theresienwiese herrscht großer Andrang, obwohl die Kapazitäten verfünffacht wurden.
  • Für die Anmeldungen zum Test sind einige Dinge im Voraus zu beachten.

München* - Viele Münchner kommen dieser Tage aus dem Urlaub zurück – und wollen (oder müssen) testen lassen, ob sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Nach der Panne bei den Tests für Reiserückkehrer in Bayern, wurden die Testkapazitäten auf der Theresienwiese auf 1000 verfünffacht. Zwar sind die Autoschlangen nicht so lang wie im Frühjahr, doch auch zum Ende der Urlaubszeit ist der Andrang hoch.

Autos stehen Schlange an der Corona-Teststation auf der Theresienwiese.

Gesundheitsreferentin Stephanie Jacobs appellierte zuletzt, dass sich auch diejenigen testen lassen sollen, die nicht in einem Risikogebiet Urlaub gemacht haben. Alle Münchner können dazu zur Station auf der Theresienwiese kommen. Wichtig: Vorher muss ein Termin vereinbart werden! Das ist unter www.corona-testung.de oder per Telefon unter 089/233-9 63 00 möglich.

Sollte beispielsweise eine Familie gleichzeitig zum Test kommen, muss für jede Person ein eigener Termin vereinbart werden. Jacobs bittet dringend darum, dass vereinbarte Termine, die nicht wahrgenommen werden können, rechtzeitig storniert werden. In der vergangenen Woche seien bis zu einem Drittel der vereinbarten Termine nicht genutzt worden. Die Testungen finden von Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr statt. Weitere Infos unter www.muenchen.de/corona. weg - tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

In ganz München gilt wohl in Kürze ein nächtliches Alkoholverbot. Weitere Corona-Maßnahmen könnten folgen.

Stephanie Jacobs verlässt ihren Posten als Referentin für Gesundheit und Umwelt im Münchner Rathaus. Die 43-Jährige wechselt in Kürze in das bayerische Gesundheitsministerium.

Rubriklistenbild: © Wegele

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