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Der Künstler saß mehrere Nächte daran

„Eine bodenlose Unverschämtheit!“: Dieb klaut selbst gemaltes Kinoplakat

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Ein Kinosaal. (Symbolfoto)

Ein kurioser Diebstahl hat sich beim City-Filmtheater in München ereignet. Dort wurde das selbst gemalte Kinoplakat eines Künstlers gestohlen. 

München - Jeder Queen-Liebhaber will diesen Film sehen: Bohemian Rhapsody - das ergreifende Werk über Sänger Freddie Mercury, der im Jahre 1991 verstarb. Aber ein Fan des großen Rockstars hat es nun mit seiner Begeisterung übertrieben:  In den City-Kinos an der Sonnenstraße wurde nämlich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch das 3,20 mal 2,50 Meter große, handgemalte Plakat des Films gestohlen. Ob der Dieb wusste, dass es sich um ein 800 Euro teures Unikat handelt? 

„Das ist wirklich eine bodenlose Unverschämtheit!“

Kein Wunder, dass der stellvertretende Theaterleiter Holger Trapp stinksauer ist: „Das ist wirklich eine bodenlose Unverschämtheit! Der Künstler René Birkner hat das Plakat für uns gemalt, da saß er mehrere Nächte dran. Ich vermute, dass ein Fan nach dem Kinobesuch das Bild im Hinterhof stehen gesehen hat und dann in der Nacht gekommen ist, um es zu entwenden.“ 

Das Filmgemälde stand dort seit Dienstagabend, es sollte, nachdem es drei Wochen in der Sonnenstraße aushing, nun den Kinosaal 2 schmücken. Einen Spontan-Klau schließt der Kinoleiter aus, da es laut Trapp ein Weilchen dauert, die Leinwand ganz sauber vom Rahmen abzulösen. Empört postete die Theaterleitung nun auf der Facebook-Seite der City-Kinos einen Aufruf: Hinweise auf den dreisten Dieb werden mit Freikarten belohnt. Am Freitag haben die City-Kinos den Diebstahl zudem bei der Polizei angezeigt. „Ich hoffe, dass wir entweder bei der Auswertung der Überwachungskameras oder durch einen Hinweis die Täter finden.“ Das City-Kino setzt aus Tradition auf handgemalte Plakate in diesem riesigen Format - eine Seltenheit im Digital-Zeitalter. 

Felicitas Bogner

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Ein Ladendetektiv alarmierte die Polizei wegen eines Diebstahls am Münchner Hauptbahnhof. Der Fall nahm eine kuriose Wendung - beim Ladendetektiv klickten die Handschellen.

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