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Neue Strategie? Stadt München kauft Dönerladen und Tattoo-Studio

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Von: Sascha Karowski

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Das Haus beherbergt 21 Wohnungen.
Das Haus in der Lindwurmstraße beherbergt 21 Wohnungen. © Bodmer

Die Tinte unter den Verträgen ist trocken: Für 17,8 Millionen Euro kauft die Stadt das Gebäude an der Lindwurmstraße 75 (Ludwigsvorstadt). Das hat der Stadtrat am Mittwoch entschieden.

München - 21 Wohnungen gehen damit in den Besitz der städtischen Gesellschaft Gewofag über – außerdem drei Gewerbeeinheiten: ein Dönerladen, ein Damenmodegeschäft und ein Tattoo- und Piercing-Studio. Zum Kaufpreis kommen weitere Kosten, unterm Strich zahlt die Stadt 21 Millionen Euro. Freilich geht es zunächst um den Erhalt der Wohnungen.

Stadt München kauft Gebäude in der Lindwurmstraße

Die Stadt macht in solchen Fällen oft von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch, das sie in den Erhaltungssatzungsgebieten hat. Laut jüngster Zahlen hat die Stadt im Jahr 2018 per Vorkaufsrecht 388 Wohnungen (28.747 Quadratmeter) und 52 Gewerbeeinheiten (8701 Quadratmeter) in Erhaltungssatzungsgebieten erworben. 

Video: Wie teuer sind Wohnungen in München?

In dem Fall mit der Immobilie an der Lindwurmstraße hat die Stadt jedoch auf ihr Vorkaufsrecht verzichtet. Hintergrund sind offenbar juristische Feinheiten. Die städtische Gesellschaft Gewofag hat das Gebäude direkt erworben.  

ska

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