Alle drei waren betrunken

Gewaltausbruch auf der Bahnhofstoilette: Zwei Männer prügeln auf 52-Jährigen ein

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Zwei Polen schlugen und traten auf einen Landsmann ein in der Toilette am Hbf München ein. (Symbolbild)

Am Samstagabend kam es in einer Toilette am Hauptbahnhof München zu einer Auseinandersetzung dreier Polen, bei der Fäuste flogen und auch ein am Boden Liegender getreten wurde. 

München – Kurz vor 19 Uhr kam es in einer Toilettenanlage im Zwischengeschoss des Münchner Hauptbahnhofes zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen drei alkoholisierten Polen. Dabei wurde ein 52-Jähriger aus dem Landkreis Weilheim-Schongau von einem 28- sowie einem 26-Jährigen mit Schlägen und Tritten attackiert. 

Nach ersten Ermittlungen und Sichtung von Videoaufzeichnungen griff der mit 1,70 Promille alkoholisierte 52-Jährige ein, als der 28-Jährige (1,98 Promille) seinen 26-jährigen Begleiter (2,08 Promille) am Tresen der Toilettenanlage „körperlich angegangen“ war. 

Heftige Schläge treffen das Gesicht des 52-Jährigen

Es kam zuerst zu einem verbalen Streit, dann schlug der 28-Jährige auf den 52-Jährigen ein. In die Rangelei mischte sich später auch der 26-Jährige ein. Zahlreiche heftige Schlägen und auch (ausholende) Tritte der beiden trafen den Körper und das Gesicht des Mannes aus Rottenbuch. 

Ob sich der 52-jährige und der 28-jährige Pole kannten, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Der 26-jährige Pole, der sich zu Besuch des älteren Landsmannes in Deutschland befand und daher ohne festen Wohnsitz in Deutschland ist, muss sich heute vor dem Haftrichter verantworten. Gegen ihn und seinen Begleiter wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. 

Bei dem 52-Jährigen wurden ebenfalls Ermittlungen eingeleitet, u.a. wird dabei geprüft, in wie weit er sich in einer Notwehrsituation befunden hatte. 

Der Rottenbucher erlitt Verletzungen im Bereich des Gesichts, Abschürfung am Arm und blaue Flecke am Bein. Er wurde ärztlich behandelt, eine Mitnahme ins Krankenhaus lehnte er ab.

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mm/tz

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