Bizarre „Wiedergutmachung“

Nach Eskalation auf Hausparty: Jugendliche planen gruseligen Überfall

Einen Überfall der gruseligen Art haben vier Jugendliche in der Lindwurmstraße geplant. Mit Totenkopfmasken wollten sie sich Geld beschaffen. 

München - Am vergangenen Samstag gegen 21.55 Uhr, verständigte ein aufmerksamer Zeuge den Notruf der Polizei und teilte mit, dass sich in der Lindwurmstraße drei Tatverdächtige aufhalten würden. Einer von ihnen trage eine Maske. 

Die eingesetzten Polizeibeamten der Polizeiinspektion 14 (Westend) konnten die insgesamt vier Jugendlichen in einem Hinterhof feststellen. Sie trugen Totenkopfmasken, Sturmhauben, Baseballkappen, Sonnenbrillen und einen Klebeschnurbart. 

Hausparty eskaliert: Hoher Schaden entsteht

Bei der anschließenden Kontrolle führte einer der Jugendlichen eine täuschend echt aussehende Soft-Air-Pistole, sowie zwei der Jugendlichen jeweils ein Butterfly-Messer mit sich. Bei den anschließenden Vernehmungen konnte in Erfahrungen gebracht werden, dass die Jugendgruppe auf einer zurückliegenden Hausparty einen Schaden in Höhe von mehreren hundert Euro verursacht hatte. Diesen Schaden sollten sie begleichen, wie die Münchner Polizei berichtet.

Sie gaben außerdem an, dass sie das Geld nicht hatten und deshalb einen Überfall begehen wollten. Dazu hatten sie bereits am Vortag ein Tatobjekt ausgesucht und wurden offensichtlich durch die eintreffenden Polizeibeamten überrascht. Nach den entsprechenden polizeilichen Maßnahmen wurden die vier Jugendlichen wieder entlassen.

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Ludwigsvorstadt - mein Viertel“.

mm/tz

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa/dpaweb

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