Ausbau beschlossen

Lindwurmstraße wird Fahrradhauptroute: Wo die Auto-Streifen jetzt noch schmaler werden könnten

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Ein Nadelöhr ist bereits provisorisch entschärft worden: In der Unterführung haben Radler stadteinwärts eine eigene Spur bekommen – auf Kosten des Autoverkehrs.

Die Lindwurmstraße, eine Hauptverkehrsachse vom Münchner Südwesten in die Innenstadt, wird jetzt als Fahrradhauptroute ausgebaut.

München - Gegen die Stimmen von CSU und Bayernpartei hat der Bauausschuss gestern entschieden, stadteinwärts einen neuen 1,85 Meter breiten Radfahrstreifen auf der Fahrbahn zu markieren. Die Fahrspuren für den motorisierten Verkehr werden hierzu verschmälert. Außerdem fallen 25 Parkplätze weg. Stadtauswärts wird der bestehende Radweg erneuert und auf 1,60 Meter verbreitert. Gleichzeitig sollen die ortsbildprägenden Pappeln erhalten bleiben. Baubeginn soll frühestens im Herbst nächsten Jahres sein. Die Kosten belaufen sich auf rund vier Millionen Euro.

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SPD will noch mehr Radwege

Zudem hat das Gremium auf Antrag der SPD einen Prüfauftrag verabschiedet: Die Verwaltung soll klären, ob auch stadtauswärts zwischen Ziemssenstraße und Goetheplatz eine Fahrspur wegfallen könnte.

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SPD-Fraktionschef Alexander Reissl sagte gestern: „Wir schaffen in München konsequent eine bessere Infrastruktur für den Radverkehr. Der Ausbau der Hauptrouten ist dabei ganz entscheidend, die Lindwurmstraße muss als wichtige Nord-Süd-Verbindung genügend Platz und Sicherheit für Radler bieten.“ Mit den neuen, breiteren Radwegen werde sich die Situation deutlich verbessern, glaubt Reissl. „Wir freuen uns, dass der Stadtrat auf den Antrag der SPD-Fraktion hin heute den Ausbau beschlossen hat.“ 

Sascha Karowski

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