Betrunkener ging auf Polizisten los

Von Polizeihund ausgeknockt: Jetzt muss der Randalierer zum Zahnarzt

Mit Polizeihunden sollte man sich besser nicht anlegen. Der Diensthund in diesem Fall trug allerdings einen Maulkorb. (Symbolbild)
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Mit Polizeihunden sollte man sich besser nicht anlegen. Der Diensthund in diesem Fall trug allerdings einen Maulkorb. (Symbolbild)

Ein stark betrunkener Mann machte sich am Mittwochabend zuerst an Überwachungskameras zu schaffen und legte sich dann mit den Falschen an... 

München - Gegen 23.15 Uhr am Mittwoch informierte die Leitstelle der Deutsche Bahn Sicherheit die Bundespolizei über vier Randalierer, die mutwillig die Videokameras bei der Zufahrtsschranke bei der Bahndirektion in der Richelstraße zerstören würden. Vor Ort trafen Bundespolizeibeamte unter anderem auf einen 29-jähigen Kroaten, der mehrfach gegen die Überwachungskamera getreten und diese dabei beschädigt hatte. 

Der 29-Jährige verhielt sich gegenüber den Beamten äußerst aggressiv. Es wurde deshalb eine zweite Streife mit Diensthund zur Unterstützung hinzugezogen. Auch jetzt kam der Mann mehrfachen Anweisungen zur Ruhe und Kooperation nicht nach. 

Pöbler geht mit erhobenen Armen auf Polizist zu

Schließlich ging er mit erhobenen Armen auf den Diensthundeführer zu und beschimpfte diesen lautstark. Den bereits bellenden Diensthund ignorierte er ebenso wie die Anordnung stehen zu bleiben und Abstand zu halten. 

Als der Kroate auch auf die Androhung des Diensthundeeinsatzes nicht reagierte und weiter wild gestikulierend näher kam, verhinderte der Diensthund, der einen Maulkorb trug, dies. Der Hund sprang den Mann an und stieß ihn zurück. Er traf den Kroaten im Bereich des Kinns, woraufhin diesem ein Teil des Schneidezahns abbrach. 

Im Anschluss nahmen mehrere Beamte den weiterhin Aggressiven fest und brachten ihn zur Dienststelle. Es wurde ein Atemalkohol von 2,09 Promille gemessen.

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