Er drohte, zu ertrinken

Frau beobachtet hilflosen Mann - Nichtschwimmer gerade noch rechtzeitig aus der Isar gerettet

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Mit einem Hubschrauber wurde der Verletzte abtransportiert.

Zum Glück war eine Frau da und aufmerksam: Zwei Afghanen wollten die Isar überqueren. Einer der beiden Nichtschwimmer geriet in Not.

München - Dramatischer Rettungseinsatz am Donnerstag auf Höhe der Weideninsel: Zwei Afghanen wollten auf die Insel gelangen, die beiden Nichtschwimmer unterschätzten dabei jedoch die Wassertiefe. Einer verlor in der Strömung den Halt und ging unter. Eine Frau beobachtete die Notlage, sprang in die Isar und schwamm zu dem hilflosen Mann. Sie zog den Bewusstlosen auf die Weideninsel und leistete Erste Hilfe. 

Notarztbesatzung fliegt zurück nach München zur Isar

Ein in der Nähe befindlicher Polizeihubschrauber sollte eigentlich eine Kindernotarzt-Besatzung an den Starnberger See transportieren. Da dieses Team zwischenzeitlich nicht mehr benötigt wurde, kehrte es um und flog direkt die Einsatzstelle an der Isar an. Mittlerweile war der Nichtschwimmer wieder ansprechbar und weitere Einsatzkräfte trafen über eine Drehleiter, die als Brücke diente, auf der Insel ein.

Isar-Notfall in München: Afghane in Klinik geflogen

Nach einer Erstversorgung wurde der Patient mit dem Polizeihubschrauber und der Notarztbesatzung in eine Münchner Klinik geflogen. Er befindet sich außer Lebensgefahr, verbleibt aber zur weiteren Überwachung in der Klinik. 

Ohne den heldenhaften Einsatz der Frau hätte der Schwimmunfall viel schlimmer ausgehen können. Auch ein Jugendlicher rettete in der Isar ein Menschenleben - er beobachtete ein Mädchen, das hilflos im Fluss trieb. 

mag

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