Andrä erklärt seine Ziele

Rundgang mit Polizeipräsident im Bahnhofsviertel

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Polizeipräsident Hubertus Andrä bei einem Obsthändler

München - Das Bahnhofsviertel hat einen schlechten Ruf. Zu Unrecht, wie Polizeipräsident Hubertus Andrä nach einem Rundgang am Montagabend feststellte.

Das Bahnhofsviertel genießt nicht gerade den besten Ruf. Viele Münchner vermuten hier einen Kriminalitäts-Schwerpunkt. Doch völlig zu Unrecht, wie Münchens Polizeipräsident Hubertus Andrä nach einem Rundgang am Montagabend feststellte.

Eingeladen hatte Hotelchef Fritz Wickenhäuser vom Verein Südliches Bahnhofsviertel. Große Sorgen bereitet den Geschäftsleuten (viele sind türkischer Herkunft) der so genannte „Arbeiterstrich“: Die Osteuropäer warten in Scharen auf Gehsteigen, bis sie jemand für ein paar Stunden und einen Hungerlohn beschäftigt. Die Geschäftsleute beschwerten sich auch über die Bettler, die viele Kunden abschrecken. „Das ist ein soziales Problem“, betont Andrä. „Das kann die Polizei nicht lösen.“ Er will sich stattdessen um die zunehmende Einbruchskriminalität sowie die Manipulationen an Geldautomaten kümmern.

Ebu

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