Sturz aus vier Metern Höhe

Mann stürzt in München von Brücken-Plattform - Passanten beobachten Unfall

Absturz-Drama an der Wittelsbacherbrücke in München: Die Feuerwehr musste den Mann mit einem Kran bergen.
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Absturz-Drama an der Wittelsbacherbrücke in München: Die Feuerwehr musste den Mann mit einem Kran bergen.

Unfall an der Wittelsbacherbrücke in München: Ein Mann ist von einer Aussichtsplattform gefallen. Mehrere Passanten hatten den Sturz beobachtet.

Update vom 21. Februar, 16.10 Uhr: Wer in der Nähe der Wittelsbacherbrücke unterwegs war, wurde Zeuge einer dramatischen Rettungsaktion! Mit einem Großaufgebot rückte dazu die Feuerwehr an: Ein Münchner hatte zuvor versucht, auf den kleinen Mitteldamm an der Wittelsbacherbrücke herunterzuklettern. Dabei überschätzte sich der alkoholisierte Mann wohl, ließ sich aus etwa vier Meter Höhe fallen und verletzte sich beim Aufprall schwer am Bein. Die Feuerwehr musste den Mann aufwändig bergen.

Wittelsbacherbrücke in München: Mann fällt vier Meter in die Tiefe

Gegen 15.55 Uhr geht bei den Rettungskräften der Notruf ein, dass der Mann von der Brücke gestürzt sei und regungslos auf der Mittelinsel liege. Gleich mehrere Passanten hatten den Sturz aus vier Metern Höhe beobachtet. Dabei suchte der Münchner eigentlich nur Entspannung im Herzen der Stadt: „Er dachte sich wohl: Da war ich noch nie. Und wollte bei dem schönen Wetter einfach mal dem Mitteldamm klettern“, erklärt ein Sprecher der Polizei. Eine gefährliche Mischung aus Leichtsinn und Alkoholisierung hat den Mann wohl dazu getrieben, über die Brüstung des Monuments in der Isarvorstadt zu steigen und aus zu hoher Entfernung in die Tiefe zu springen. Kurz nachdem der Notruf bei den Einsatzkräften eingeht, ist die Feuerwehr mit schwerem Gerät vor Ort. Zunächst steigen die Hilfskräfte mit einer Leiter zu dem schwer Verletzten herab. Mit dabei auch Notärzte zur Erstversorgung.

Beim Patienten angekommen, konnten die Ärzte kurz darauf leichte Entwarnung geben: Der Verletzte ist ansprechbar und schwebt nicht in Lebensgefahr. Dennoch kann er wegen seines verletzten Beins nicht aus eigenen Kräften wieder nach oben gelangen, also muss er in einer Schleifkorbtrage stabilisiert werden. Anschließend wird er mit einer Drehleiter sicher und schonend nach oben gehoben und in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert.

Für die Zeit der Drehleiterrettung war die Wittelsbacherbrücke komplett gesperrt.

München: Mann stürzt von Plattform an der Wittelsbacherbrücke - Passanten müssen alles mit ansehen

Erstmeldung vom 21. Februar 2020

München - Am Samstag (20. Februar) kam es zu einem schweren Unfall an der Wittelsbacherbrücke im Münchner Stadtteil Ludwigvorstadt-Isarvorstadt kam es am Samstag. Ein 40-jähriger Mann stürzte über die Brüstung einer Aussichtsplattform und verletzte sich dabei schwer.

Unfall an der Wittelsbacherbrücke: Passanten rufen den Notarzt

Wie die Pressestelle der Feuerwehr München mitteilt, hatten mehrere Passanten vom Isarufer aus beobachtet, wie der Mann von der Brüstung in der Mitte der Wittelsbacherbrücke fiel. Nach dem Sturz aus rund vier Metern Höhe blieb der 40-jährige Mann am Boden liegen. Umgehend rief ein Zeuge des Vorfalls bei der Integrierten Leitstelle an und meldete den Unfall.

Um auf den Mittelsteg der Brücke zu gelangen, auf dem der Verletzte lag, benötigten die Einsatzkräfte zunächst eine Leiter. Am Patienten angelangt stellten sie fest, dass er zwar schwer verletzt war, er war jedoch bei Bewusstsein und reagierte auf Ansprache.

Wittelsbacherbrücke in München: Mann stürzt aus vier Metern Höhe - Zeugen müssen alles mit ansehen

Nach der Erstversorgung durch ein Notarztteam wurde der Patient in einer Schleifkorbtrage stabilisiert. Mit Hilfe der Drehleiter konnte der 40-Jährige sicher und schonend auf die Fahrbahn der Brücke gehoben werden. Im Anschluss wurde er in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert.

Für den Zeitraum der Drehleiterrettung musste die Brücke komplett gesperrt werden. Der genaue Unfallhergang ist der Feuerwehr nicht bekannt. Die Polizei ermittelt zum Unfallgeschehen.

Am gestrigen Samstag hatten sich unzählige Menschen am Isarufer eingefunden. Grund waren die plötzlichen und für Februar eher ungewöhnlich milden Temperaturen. Auch in den kommenden Tagen soll es im Freistaat weiter sonnig und frühlingshaft warm bleiben.

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