Fahndungserfolg

Hauptbahnhof: Drei Straftäter verhaftet

München - Fahndungserfolg am Münchner Hauptbahnhof: Gleich drei verurteilte Straftäter sind der Bundespolizei in den vergangenen Tagen ins Netz gegangen. 

Drei von der Justiz gesuchte Straftäter konnten Beamte der Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof am 8. und 10. November festnehmen.

Am Freitag wurde gegen 2.30 Uhr am Haupteingang ein 50-jähriger Pole von Beamten der Bundespolizei kontrolliert. Wie sich herausstellte, suchte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth den 50-Jährigen wegen Steuerhinterziehung - der Pole war zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft Trier hatte ihn wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zur Fahndung ausgeschrieben - Freiheitsstrafe sechs Monate. Bei der Festnahme des Mannes wurde bei ihm ein Atemalkohol von 2,75 Promille gemessen. Er wurde der Justizvollzugsanstalt München- Stadelheim zugeführt.

Ein 63-jähriger Rumäne ging der Bundespolizei in München ins Netz. Er war am Freitag mit dem Eurocity 112 ohne Fahrschein von Salzburg nach München gefahren. Die Zugbegleiterin forderte am Endhalt in der bayerischen Landeshauptstadt zur Überprüfung der Personalien gegen 16 Uhr eine Streife an. Der Datenabgleich ergab: Der Mann wurde wegen Leistungserschleichung gesucht. Da er die erforderliche Geldstrafe plus Verfahrenskosten in Gesamthöhe von 270 Euro nicht aufbringen konnte, wurde er der Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim zugeführt.

Bei einer Personenkontrolle im Tunneldurchgang des Münchner Ostbahnhofes stellte sich am Sonntag heraus, dass der von der Bundespolizei gegen 9.15 Uhr kontrollierte 20-jährige Afghane von der Staatsanwaltschaft München I wegen gefährlicher Körperverletzung zur Strafvollstreckung ausgeschrieben war. Zur Verbüßung seiner Strafe, eine Woche Dauerarrest, wurde er in die Jugendarrestanstalt in München eingeliefert.

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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