Blick ins Innere

Nach fünf Jahren Sanierung: So schön ist das neue Gärtnerplatztheater

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So sieht das nagelneue Gärtnerplatztheater von innen aus. 
Gärtnerplatztheater in München
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So sieht das nagelneue Gärtnerplatztheater von innen aus.
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So sieht das nagelneue Gärtnerplatztheater von innen aus.
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So sieht das nagelneue Gärtnerplatztheater von innen aus.

In der vergangenen Woche führte der Gärtnerplatz die Presse zu einem Rundgang durch das sanierte Haus. Die Eindrücke: 

  Probensaal fürs Orchester: Der wohl schönste neue Raum mit viel Licht: groß, hell und modern. Die spektakulären, dreifachverglasten Fenster lassen sich nicht öffnen – so gut wie kein Probenton wird nach draußen dringen. Auch geeignet für Kammerkonzerte. 

  Probenbühne: Für jede Probe mussten die Schauspieler nach Harlaching fahren. Jetzt hat sich der große Traum des Intendanten verwirklicht: Das Haus hat eine eigene Probenbühne im Untergeschoss, sie ist exakt so groß wie das Original. 

  Das Foyer (II. Stock): Von hier hat man den besten Blick auf den Gärtnerplatz. Mit Bar, wie schon vor der Renovierung. Das opulente Wandgemälde mit seinen Reitern, Tänzern, Musikern wurde restauriert – und die riesigen Vorhänge entfernt. 

  Empfangsbereich: Gleich beim Eingang rechts ist wie früher der Empfangsbereich. Es dominieren die Farben Gold und Weiß. Im Hintergrund informieren zwei große Bildschirme die Besucher. 

  Zuschauerraum: Auf den ersten Blick unverändert – aber: Die Sitze wurden neu gepolstert, wozu die Bodenplatte erneuert wurde. Eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. 

  Akustik: Der Orchesterbereich wurde umfangreich umgebaut. Die Akustik soll jetzt noch deutlich besser sein.

Der Intendant hat jetzt Herzklopfen

Die Zeiten der Wanderschaft sind vorbei – Josef E. Köpplinger ist angemessen erleichtert: „Am meisten freue ich mich drauf, alle unter einem Dach zu haben“, sagt er unserer Zeitung. „Als wir zu wandern begannen, wusste niemand, wie uns das Publikum annehmen würde – doch das Echo war überwältigend, und das hat uns angespornt und beflügelt.“ 

Was nichts daran ändert, dass das ewige Hinauszögern der Wiedereröffnung aufreibend war: „Das war nerven- und kräfteraubend. Spielpläne wurden immer wieder im letzten Moment verschoben, aber was mein Team geleistet hat, sucht seinesgleichen. Das ist nicht selbstverständlich – und das geht auch im neuen, alten Haus noch mindestens zwei Spielzeiten so weiter“, weiß der Intendant. Warum? „Weil Technik, Lagerungen und Werkstätten erprobt und eingearbeitet werden. Die drei Monate Probelauf fanden nicht statt, da der Bau nicht fertig war.Wir packen es aber trotzdem mit Freude und Elan an“, so der 53-Jährige. Jetzt bezieht der Theatermacher das Stammhaus „mit viel Aufregung, viel mehr Arbeit als erwartet und trotzdem mit Herzklopfen, einem Lächeln auf den Lippen und gehörigem Respekt vor allen kommenden Aufgaben.“ 

Ob er der glücklichste Intendant der Stadt ist? „Glück ist, wenn man eines der schönsten Theater Deutschlands leiten darf. Ja, ich bin sehr glücklich, aber ich wünsche allen Intendanten viel Glück.“

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