Interessanter Entwurf oder Quatsch?

Der neue Hauptbahnhof spaltet München

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So soll der neue Hauptbahnhof einmal aussehen.

München - Die einen sprechen von einem "interessanten Vorschlag", die anderen sind eher skeptisch: Die Pläne für den neuen Hauptbahnhof spalten München.

Die Politik ist vorsichtig optimistisch, der Fahrgastverband Pro Bahn skeptisch, die Meinungen in den Netzwerken gehen auseinander: Die Pläne für den neuen Hauptbahnhofspalten München.

Die Rathaus-SPD, die sich am Montag in einer Fraktionssitzung mit den neuen Plänen befassen wird, ist begeistert: „Ich bin froh, dass es beim alten Entwurf geblieben ist“, so SPD-Planungssprecher Christian Amlong. Die Verkehrsberuhigung des Vorplatzes mache die neue Architektur erlebbar. Auch Fraktions-Chef Alexander Reissl gefallen die Pläne.

So soll der Hauptbahnhof einmal aussehen

Nach den neuen Plänen soll der Hauptbahnhof so aussehen. © DB Systel GmbH
Nach den neuen Plänen soll der Hauptbahnhof so aussehen. © DB Systel GmbH
Nach den neuen Plänen soll der Hauptbahnhof so aussehen. © DB Systel GmbH
Nach den neuen Plänen soll der Hauptbahnhof so aussehen. © fkn
Nach den neuen Plänen soll der Hauptbahnhof so aussehen. © DB Systel GmbH
Das war der ursprüngliche Entwurf für den Münchner Hauptbahnhof nach den Plänen des Architekturbüros Auer + Weber. © auer + weber
Das war der ursprüngliche Entwurf für den Münchner Hauptbahnhof nach den Plänen des Architekturbüros Auer + Weber. © auer + weber
Das war der ursprüngliche Entwurf für den Münchner Hauptbahnhof nach den Plänen des Architekturbüros Auer + Weber. © auer + weber
So soll der Münchner Hauptbahnhof nach den Plänen des Architekturbüros Auer + Weber einmal aussehen. © auer + weber
Das war der ursprüngliche Entwurf für den Münchner Hauptbahnhof nach den Plänen des Architekturbüros Auer + Weber. © auer + weber

Bei der Rathaus-CSU will man wissen, ob Privatpersonen künftig am Bahnhof Angehörige mit dem Auto abholen können. CSU-Planungssprecher Michael Kuffer spricht von „einem interessanten Vorschlag“, über die Architektur müsse man noch reden. „Man sollte aber einen Akzent setzen.“

Skeptisch ist Andreas Barth von Pro Bahn Bayern: „Die Projekte werden immer komplexer und keiner weiß, ob sie je realisiert werden.“ Der Nutzwert des Bahnhofes werde kaum erhöht. „Von einer zweiten Querung der Bahnsteige ist etwa nach wie vor keine Rede.“

J. Welte

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