Nina erklärt die kuriose Szene

Ich bin die rennende Braut aus dem Hauptbahnhof

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Schauspielerin Nina Fischer (33) ist als Braut verkleidet durch den Münchner Hauptbahnhof gelaufen und hat im Berufsverkehr für Aufsehen georgt.

München - Vor gut zwei Wochen sorgte eine rennende Braut im Hauptbahnhof für Aufsehen. Dahinter steckte eine Schauspielerin, die Sie vermutlich schon mal im TV gesehen haben.

Da guckten die Pendler aber: Im Berufsverkehr, morgens um 9, rannte plötzlich eine Braut durch den Münchner Hauptbahnhof. Und das sogar auf High Heels. Klack, klack, klack. Ja, was war denn da los? Mehrere Kamerateams rund um die Braut ließen viele bereits ahnen, dass es sich um eine gestellte Szene handelte. Unsere Online-Redaktion erfuhr am Set: Das Münchner Produktionsunternehmen Constantin Entertainment drehte eine Folge für die Sat.1-Drama-Serie "Schicksale – und plötzlich ist alles anders". Name der Episode: "Verrückt nach Liebe".

Nina Fischer spielte bereits in "Verbotene Liebe" und einem Musikvideo von P!nk mit.

Die Braut, die im Hauptbahnhof für großes Aufsehen sorgte, wurde von der schönen Schauspielerin Nina Fischer (33) gespielt. Und die haben Sie vermutlich schon mal im TV gesehen. So wirkte sie im Jahr 2001 in der ARD-Kultserie "Verbotene Liebe" mit. 2002 stand sie sogar neben Weltstar P!nk vor der Kamera - als Darstellerin im Musikvideo zu "Just Like a Pill". Bei RTL wirkte sie in der "Comedy Show des Jahres" mit und trällerte mit Cindy aus Marzahn den Eröffnungssong. Demnächst wird Nina übrigens den Kurzfilm "Ohne Konsequenz" mit Ex-"Lindenstraße"-Schauspielerin Liz Baffoe sowie Top-Erotikstar Micaela Schäfer drehen. 

Multitalent Nina ist nicht nur als Schauspielerin tätig, sondern auch als Moderatorin und Sängerin. So war die Mönchengladbacherin bereits mit dem Song "You Give Love a Bad Name" auf den RTL-Hit-Sampler "Apres Ski Hits" vertreten. Und sie sang bereits bei der Saisoneröffnung im Stadion von Borussia Mönchengladbach.

Zur Homepage von Nina Fischer

Unserer Onlineredaktion erzählt Nina, dass sie bei den Dreharbeiten am Münchner Hauptbahnhof von vielen Pendlern tasächlich für eine echte Braut gehalten wurde. "Viele sind zu mir gekommen und haben mir gratuliert. Zuerst habe ich ihnen noch erklärt, dass ich nicht vor den Traualtar trete. Irgendwann habe ich es aber aufgegeben und mich für die Glückwünsche bedankt." Inmitten des Menschenauflaufs zu filmen, sei gar nicht so einfach gewesen, berichtet Nina. "Mehrfach haben sich mir Menschen beim Drehen in den Weg gestellt und Fotos mit dem Handy gemacht. Aber das muss man mit Humor nehmen."  

Im Gegensatz zu Scripted-Reality-Formaten wie "Verklag mich doch!", bei dem ausschließlich Laiendarstellerin nach kurzen Anweisungen vor der Kamera agieren, werde bei der Sat.1-Serie "Schicksale" professionell gearbeitet, betont Nina. "Wir drehen mit echten Schauspielern und richtigen Drehbüchern. Und ich denke, das merkt man den Folgen auch an." Worum es in der Episode von "Schicksale", die in München gedreht wurde, genau geht, ist vor der Ausstrahlung noch geheim. Auch ein Ausstrahlungstermin auf Sat.1 steht noch nicht fest - soll aber nach Abschluss der Produktion bald bekanntgegeben werden. Immerhin: Ein Happy End in dieser Folge scheint aber durchaus im Bereich des Möglichen. "Es waren ja genügend Leute in der Nähe, als wir mitten im Hauptbahnhof eine große Kuss-Szene gedreht haben", lacht Nina.

fro  

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