Was ist nur in diese Leute gefahren?

Gewaltexzesse in der Wiesn-Nacht: Zerrissenes Dirndl, Schlägerei, ein Grapscher und ein Tritt in die Genitalien

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Die Einsatzkräfte hatten eine Menge zu tun.

Zu einer ganzen Reihe von Gewaltausbrüchen kam es laut Bundespolizei in der Nacht zum Samstag. Vier davon innerhalb einer halben Stunde.

München - Auch wenn nicht im Detail mitgeteilt wurde, ob es sich um Wiesn-Besucher handelt: Das Oktoberfest dürfte an den Gewaltausbrüchen nicht ganz unschuldig sein, von denen die Bundespolizei am Samstag berichtet. 

Mit gleich fünf Gewaltdelikten, vier davon innerhalb von nur einer halben Stunde, hatten die Einsatzkräfte der Bundespolizei unmittelbar nach Mitternacht zum Samstag im Bereich der Bahnanlagen einen ungemütlichen Beginn des am Wochenende ausklingenden 185. Münchner Oktoberfestes.

Tritt in Unterleib - Security-Mann klagt über starke Schmerzen

Fünf Minuten nach Mitternacht trat ein 20-jähriger Deutscher einem am Treppenabgang des Wiesn-S-Bahnhofs Hackerbrücke eingesetzten 39-jährigen Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit in die Genitalien. Bei dem 20-Jährigen aus Pasing wurde ein Atemalkohol von 1,34 Promille gemessen. Bundespolizeikräfte kamen frühzeitig hinzu und trennten die beiden. Der türkischstämmige Security-Mitarbeiter klagte über starke Schmerzen und begab sich zwecks ärztlicher Versorgung selbstständig ins Krankenhaus. Als Ursache konnte ein zuvor erfolgter Platzverweis ermittelt werden, dem der Pasinger nicht nachgekommen war.

20-Jähriger stellt Mädchen ein Bein - Dirndl zerrissen

Nahezu zeitglich hatte ein 20-jähriger Deutscher einer 16-jährigen Deutschen auf der Fußgängerbrücke in der Nähe der Hackerbrücke, nach unbeteiligten Zeugenaussagen vorsätzlich und durch gezieltes Treten, ein Bein gestellt. Die Jugendliche aus Krailling war an dem jungen Mann aus Allach vorbeigelaufen und stürzte. Sie zog sich dabei Schürfwunden an Händen und Knien zu. Darüber hinaus wurde ihr Dirndl zerrissen. Sachschaden ca. 250 bis 300 Euro.

18-Jähriger begrapscht Frau und kassiert Ohrfeige

Gegen 00.15 Uhr fasste ein 18-jähriger Deutscher einer 30-jährigen Deutschen am Ostbahnhof ans Gesäß, woraufhin die mit 0,88 Promille Alkoholisierte aus Thalkirchen den Magdeburger unmittelbar ohrfeigte. In der Nähe postierte Bundespolizisten schritten ein, bevor die Situation mit den Begleitern eskalieren konnte. Der Jugendliche aus Sachsen-Anhalt verweigerte eine freiwillige Atemalkoholkontrolle.

Unbekannte schubsen Mann in Schnellrestaurant

Um 00:30 Uhr schubsten drei Unbekannte in einem Schnellrestaurant im Ostbahnhof nach einer vorangegangenen verbalen Auseinandersetzung einen 28-jährigen Deutschen. Beim Sturz auf den Boden ging das Smartphone der Marke Honor 5X zu Bruch und war anschließend nicht mehr bedienbar. Die drei Unbekannten wurden als südländisch, mit dunkler Kleidung beschrieben. Die Bundespolizei wertet nun Videoafunahmen des Schnellrestaurants aus. Der 28-Jährige aus Giesing blieb unverletzt; Sachschaden ca. 200 Euro.

Schlägerei am Hauptbahnhof

Um 05:30 Uhr schlugen ein 36-jähriger Senegalese und ein 40-jähriger Marokkaner, aus noch unbekannter Ursache, am Ausgang Bayerstraße des Hauptbahnhofes München, gegenseitig mit Fäusten aufeinander ein. Eine sich in der Nähe aufhaltende Streife der Deutschen Bahn Sicherheit trennte beide voneinander. Während der Senegalese eine freiwillige Atemalkoholkontrolle bei der Bundespolizei verweigerte, wurde beim Marokkaner ein Wert von 2,01 Promille gemessen.

Alle Entwicklungen rund um die Wiesn können Sie hier lesen.

Auch dramatisch: Zum absoluten Wahnsinn am Black Friday kam es in einer TK Maxx-Filiale in Osnabrück, als es unter den Kunden zu einer Massenschlägerei kam. Ein Großaufgebot der Polizei rückte an.

In Ulm gab es eine Massenschlägerei. 40 junge Männer gingen aufeinander los, die Polizei man nicht mehr rechtzeitig.

Am Wochenende eskalierte die Lage, als ein Mann beim Bemalen eines Geldautomaten mit Tipp-Ex von Zivilfahndern erwischt wurde. Es bildete sich ein Mob mit bis zu 50 Personen, der die Einsatzkräfte attackierte. Die Polizei setzte 42 Streifenwagen ein.

mm/tz

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