Beamte greifen hart durch

Polizei im Corona-Einsatz! 400 Münchner feiern am Gärtnerplatz - Sogar Tische und Musik aufgestellt

Die Polizei München greift am Gärtnerplatz hart durch.
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Die Polizei München greift am Gärtnerplatz hart durch.

Schönes Wetter, frühes Wochenende: 400 Münchner feierten den Start in die Osterfeiertage am Gärtnerplatz inklusive Bestuhlung und Musik. Die Polizei griff durch.

München - Wen wundert ein voller Gärtnerplatz bei dem Wetter in München. Nur leider sind solche Menschenansammlungen immer noch verboten. Erst kürzlich scheuchte die Polizei München Sonnenanbeter von der Hackerbrücke (die Beobachtern zufolge schnell wieder ihre Plätze einnahmen, sobald das Blaulicht außer Sichtweite war). Nun am Donnerstagabend ähnliche Szenen am Gärtnerplatz.

Mehrere Beschwerde-Anrufe riefen die Polizei auf den Plan: Die beobachtete gegen 20:15 Uhr vor Ort, dass sich rund 100 Personen am Gärtnerplatz aufhielten, wobei die Abstände und der Infektionsschutz weitestgehend eingehalten wurden. Zu diesem Zeitpunkt waren neben einzelnen Hinweisen auf den Infektionsschutz an die dort Anwesenden keine weiteren polizeilichen Maßnahmen notwendig. Doch als die Polizei später nochmals vorbeikam, bot sich ein ganz anderes Bild.

Corona-Einsatz in München: 400 Menschen feiern am Gärtnerplatz

Im Verlauf des Abends füllte sich der Gärtnerplatz, sodass über 400 Personen anwesend waren. Vereinzelt wurden sogar Tische aufgebaut und vermehrt Alkohol konsumiert. Folglich konnten die Mindestabstände und der Infektionsschutz nicht mehr eingehalten werden, zudem kam es zu Ruhestörungen durch Lärm und laute Musik.

Gegen 22:00 Uhr fuhren deshalb mehrere Kräfte der Münchner Polizei zum Gärtnerplatz und forderten die Personen mittels Lautsprecherdurchsagen zum Gehen auf. Die meisten kamen der Aufforderung nach. Vereinzelt mussten Personen darüber hinaus gezielt angesprochen werden. Um die Verweisung vom Platz zu verdeutlichen, wurden an den Zuläufen des Gärtnerplatzes vereinzelt Absperrbänder angebracht. Im Verlauf des weiteren Abends und der Nacht fuhren regelmäßig Polizeistreifen zum Gärtnerplatz, um diesen zu überprüfen.

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