Mann telefoniert im S-Bahn-Tunnel

Betrunkener Telefonierer legt Stammstrecke lahm

München - Einfach mal in Ruhe telefonieren - das wollte ein 33-Jähriger am Donnerstagabend. Doch dafür suchte er sich einen ungewöhnlichen Ort aus: den Tunnel der S-Bahn-Stammstrecke.

Wie die Bundespolizei mitteilt, verschwand der 33-Jährige am Donnerstagabend kurz vor 21 Uhr vom Bahnsteig des Marienplatzes und begab sich in den Tunnel Richtung Stachus. Die Strecke wurde daraufhin gesperrt und die alarmierten Kräfte der Bundespolizei suchten den Tunnel ab. Dabei fanden sie den seelenruhig telefonierenden Mann etwa 20 Meter hinter dem Tunneleingang im Gleis 2.

Eine spätere Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 1,96 Promille bei dem 33-Jährigen. Der Mann wohnt im Landkreis Erding. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Ordnungswidrigkeit wegen Unbefugten Aufenthaltes im Gleisbereich.

Durch den Vorfall war die Stammstrecke für knapp 20 Minuten gesperrt. Dadurch kam es zu erheblichen Behinderungen im S-Bahnverkehr. Insbesondere der Abtransport von Reisenden auf dem Heimweg von der Wiesn über die Hackerbrücke war dadurch enorm eingeschränkt.

mm

Rubriklistenbild: © Götzfried/Symbolbild

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