Das Frühlingswetter ist schuld

Schminkspiegel steckt Bett in Brand

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Raus ins Freie: Die Einsatzkräfte werfen die brennende Matratzen vom Balkon.

München - An der Hans-Klein-Straße hat ein Schminkspiegel ein Bett in Brand gesteckt. Richtig gelesen. Wie das geht? Nun, das Frühlingswetter ist schuld...

Eine Nachbarin hört am Montagnachmittag den Alarmton eines Rauchmelders aus einer Wohnung im ersten Stockwerk eines Hauses an der Hans-Klein-Straße. Weil sie gleichzeitig Rauch aus der Wohnung unter ihr aufsteigen sieht, alarmiert sie sofort die Feuerwehr.

Wegen der frühzeitigen Brandentdeckung fanden die Einsatzkräfte einen Entstehungsbrand zweier übereinander gestapelten Matratzen vor. Sie warfen die Matratzen über den Balkon ins Freie, wo sie von Kollegen sofort abgelöscht wurden. Doch wie kam es zu dem Brand?

Nun wird es laut Feuerwehr kurios oder man fühlt sich in die eine oder andere Filmszene versetzt: Fakt ist, da in der Nähe des Brandes weder Elektrogeräte, Stromkabel oder andere brennbare Materialien aufgefunden wurden, ist nur eine Erklärung plausibel. Während des Frühlingswetters schien die sehr schräg stehende Sonne durch das Fenster. Exakt gegenüber des Fensters fanden die Einsatzkäfte einen Schminkspiegel, dessen Lupenseite genau Richtung Sonne stand. Die somit extrem gebündelten Sonnenstrahlen entzündeten die Matratzen und den Lattenrost.

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