Trauer um Schlager-Star und Ex-Dschungelcamper Gunter Gabriel

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Bundespolizei hat am Wochenende zu tun

Schwarzfahrt und Streit enden im Gefängnis

München - Randale, Streit, Schwarzfahrer: Am Hauptbahnhof hatte die Bundespolizei am Wochenende reichlich zu tun. Nach zahlreichen Einsätzen kam es am Sonntagmorgen zu zwei weiteren Festnahmen.

Arbeitsreich und turbulent verlief das vergangene Wochenende für die Bundespolizei: randalierende Fahrgäste, Schwarzfahrer und mehrere Festnahmen sorgten für jede Menge Arbeit. Es gab mehrere Festnahmen, zwei davon am Sonntagvormittag.

Im ersten Fall geriet gegen 8.30 Uhr ein 47-jähriger Bulgare mit einem Sicherheitsmitarbeiter eines Restaurant- und Imbissbetriebes in der Haupthalle des Hauptbahnhofes in Streit. Weil er sich nicht ausweisen konnte, nahm die Polizei den 47-Jährigen mit auf die Wache. Dort stellte sich heraus, dass der Mann von der Staatsanwaltschaft München wegen Hausfriedensbruch zur Fahndung ausgeschrieben war. Er hatte eine Geldstrafe des Amtsgerichtes München über 825 Euro plus 73,50 Euro Verfahrenskosten nicht beglichen. Da er das Geld nicht bezahlen konnte, wurde er den Justizbehörden übergeben. Er muss nun ersatzweise eine Freiheitsstrafe von 55 Tagen verbüßen. 

Kurz darauf, gegen 10 Uhr, erwischten Kontrolleure einen 43-Jährigen Schwarzfahrer in der S2 von München nach Holzkirchen. Beim Datenabgleich stellte sich heraus, dass der Wohnsitzlose zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war. Außerdem lagen gegen den Mann acht weitere Strafen wegen Schwarzfahrens aus den vergangenen Wochen vor, mit einem Gesamtschaden von 47,60 Euro. Aus diesen Fahrten hat die Deutsche Bahn zudem zivilrechtliche Forderung wegen erhöhten Beförderungsentgeldes in Höhe von 360 Euro. Weil der Mann sagte, dass er vorhabe, Deutschland verlassen zu wollen, ordnete die Staatsanwaltschaft an, dass er dem Haftrichter vorgeführt wird. 

mm/tz

Rubriklistenbild: © Haag

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