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Antrag wurde beschlossen

Sendlinger Straße: Anwohner gegen Fußgängerzone

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Anwohner protestieren gegen die Ausweisung einer Fußgängerzone in der Sendlinger Straße.

München - In der Sendlinger Straße soll es künftig eine Fußgängerzone geben. Allerdings protestieren die Anwohner nun gegen den Beschluss der Stadt.

Die Anwohner wollen den Probeversuch für eine Fußgängerzone in der Sendlinger Straße stoppen. Ein entsprechender Antrag wurde in der Bürgerversammlung am Donnerstagabend im Stadtmuseum beschlossen. SPD-Fraktionschef Alexander Reissl und CSU-Vize Michael Kuffer wollen laut Münchner Merkur die Anregungen der Bürger ernst nehmen.Schwarz-Rot will am Montag beraten, wie man mit dem Protest umgeht. Eine Vertagung auf kommendes Jahr wollten weder Reissl noch Kuffer ausschließen.

Auch eine Bürgerinitiative kämpft gegen den Verkehrsversuch, 600 Leute haben eine Petition dagegen unterschrieben. Die Stadt habe die betroffenen Bürger zu spät beziehungsweise unzureichend über die geplante Maßnahme informiert. Es seien nur die Inhaber größerer Geschäfte befragt worden. Bei kleinen Einzelhändlern und Handwerksbetrieben sei die Skepsis groß. Man befürchtet eine Steigerung der Ladenmieten und den Verlust der „charmanten Struktur“ der Sendlinger Straße. Etwa 100 Parkplätze würden bei der Einrichtung einer Fußgängerzone wegfallen.

Eine Bürgerin favorisiere eine Spielstraße, in der Fußgänger die Fahrbahn benutzen dürfen. Autofahrer müssen Schrittgeschwindigkeit einhalten. Parken ist nur in gekennzeichneten Flächen zulässig, ausgenommen zum Ein- oder Aussteigen, zum Be- oder Entladen. Der Fußgängerverkehr in der Sendlinger Straße ist in den letzten Jahren der Stadt zufolge um ein Drittel gestiegen. Die Straße sei längst „funktional eine Fußgängerzone“.

K. Vick

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