Zwischenfall in London - Polizei evakuiert Bahnhof Oxford Circus

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Baureferat reagiert nach unserem Bericht

Stadt entschärft diese Gefahrenstelle für Radler und Fußgänger

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Bei einem Ortstermin auf der Ludwigsbrücke erläutern KVR-Vertreter tz-Leser Axel Kotonski die Situaion an der Baustelle. Später wird der Zaun zurückversetzt.

Bis Ende November ist an der Ludwigsbrücke nahe dem Deutschen Museum eine Baustelle, eine gefährliche Engstelle für Radler und Fußgänger entstand. Jetzt reagiert die Stadt - auch dank der tz.

Angeregt unterhält sich eine Gruppe Herren an der Ludwigsbrücke nahe der Schiffsschraube – mit Aktenkoffern und Unterlagen in der Hand. Mittendrin: tz-Leser Axel Kotonski (63). Hier, liebe Leser, sehen Sie, wie sich die Stadt mit den Vorwürfen des Anwohners auseinandersetzt. Tenor: Gemeinsam gegen den Engpass!

Bis Ende November ist an der Brücke nahe dem Deutschen Museum eine Baustelle, weil am Rostschutz gearbeitet wird. Der Gehweg fiel weg, da dort Baustellenfahrzeuge und Material abgestellt werden. Die tz berichtete am Freitag vor zwei Wochen, dass Radlern und Fußgängern nur ein gemeinsamer Weg mit etwa 1,50 Meter bleibt. Ein gefährlicher Engpass! „Das ist unzumutbar“, ärgerte sich Anwohner Kotonski.

Nach dem Artikel reagierte das Baureferat: Knapp eine Woche später lud es Axel Kotonski am Donnerstagnachmittag zum Ortstermin. „Das fand ich sehr positiv“, sagt Kotonski. Die Stadt teilte am Freitag mit: Bei dem Termin habe „das Kreisverwaltungsreferat erläutert, dass die auf der Ludwigsbrücke eingerichtete Baustelle verkehrssicher und für alle Verkehrsteilnehmer zumutbar ist.“

So war es bisher: Axel Kotonski steht am Radweg, der Gehweg ist gesperrt.

Kotonskis Kritik nahmen die Stadtvertreter ernst. Ergebnis: Der Bauzaun wurde zurückversetzt! „Statt etwa 1,50 Meter haben Radfahrer und Fußgänger zwischen Zaun und Laternenmast jetzt zwei Meter Platz“, berichtet Kotonski. Sein Wunsch, aus einer Autospur einen Radweg zu machen, konnte nicht erfüllt werden. Dafür sei die „aktuelle Verkehrsbelastung zu hoch“, so das Baureferat. Kotonski ist trotzdem froh: „Der Kompromiss ist besser, als es bisher war.“

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MW

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