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Restaurant "Schwan"

Stiftl kocht jetzt im Deutschen Theater auf

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Das Rot aus dem Saal des Deutschen Theaters dominiert auch im Restaurant: Insgesamt haben etwa 200 Gäste im "Schwan" Platz.

München - Das Deutsche Theater feiert mal wieder - dieses Mal nicht auf der Bühne, sondern im Restaurant daneben. Das Lokal "Schwan" des Münchner Gastronomen Lorenz Stiftl wird eröffnet.

Im Deutschen Theater steigt morgen schon wieder eine große Eröffnungssause! Diesmal allerdings nicht auf der Bühne, sondern im Restaurant nebenan: Das 20-köpfige Team des Münchner Gastronomen Lorenz Stiftl (Zum Spöckmeier, Wiesnzelt Zum Stiftl) kocht dann zum ersten Mal im Schwan auf.

Bartheke, Lounge-Ecke und dennoch ausreichend klassische Bestuhlung: „Zu uns kommt nicht nur das Theaterpublikum. Wir sind ein öffentliches Wirtshaus mit täglich wechselnden Mittagsrennern für sechs bis sieben Euro und Menü-Angeboten am Abend“, sagt Stiftl. Kultur und Kulinarik werden ab sofort eng abgestimmt – so verspricht der Wirt jetzt schon spezielle Gerichte für die West Side Story oder Grease.

Die Zusammenarbeit zwischen Stiftl und dem Deutschen Theater begann bereits 2011 mit dem Catering-Auftrag fürs Fröttmaninger Zelt. „Jetzt haben wir uns auch hier beworben und zum Glück den Zuschlag erhalten“, sagt Lorenz Stiftl. Nach tz-Informationen standen knapp 20 andere Bewerber zur Auswahl. Über den Namen habe er sich lange den Kopf zerbrochen.

Bilder: Lokal "Schwan" im Deutschen Theater

Bilder: Lokal "Schwan" im Deutschen Theater

„Der Schwan ist ein Vogel mit positiver Ausstrahlung. Ich denke, das passt gut zum Deutschen Theater – und zur Schwanthalerstraße sowieso.“ Alles andere als abheben will Lorenz Stiftl in puncto Speisekarte: Ausgeschenkt wird das Helle von Hacker Pschorr, das Weißbier von Paulaner und das Wasser von Adelholzener. „Und in der Küche werden ebenso regionale Gerichte gekocht.“

Auch wenn Theaterbilder aus den 50er und 60er-Jahren die Wände zieren und Bühnenvorhänge die Fensterschmücken: Lorenz Stiftl will einen Treffpunkt fürs breite Publikum etablieren. „Wir werden zum Beispiel auf drei Fernsehern die Spiele der Fußball- Bundesliga übertragen. Dazu gibt es viele Zweiertische und große für Gruppen.

Insgesamt haben etwa 200 Leute Platz, auf der Terrasse noch einmal 70.“ Nach dem Traditionslokal Zum Spöckmeier lässt sich die Unternehmerfamilie Stiftl nun mit dem zweiten Lokal in München nieder – und untermauert damit ihren Anspruch auf ein großes Wiesn- Zelt.

Nach tz-Informationen liegt der Stadt bereits eine Bewerbung vor – entschieden wird darüber allerdings erst im Mai.

tz-Stichwort: Stiftl

Die Aushängeschilder der Stiftl Gruppe (200 Mitarbeiter) mit Sitz in Vohburg sind bislang das Münchner Traditionslokal Zum Spöckmeier am Marienplatz und das kleine Wiesn-Zelt Zum Stiftl.

Daneben betreiben Lorenz Stiftl und sein Sohn Stefan ein Restaurant im Einkaufszentrum Ingolstadt Village und das Catering im Audi Sportpark des Fußball-Zweitligisten FC Ingolstadt 04. Auch ein Zeltverleih zählt zu den vielen Geschäftsfeldern.

SEBASTIAN ARBINGER

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