Er versuchte zu beißen, kratzen und treten

Streit am Hbf eskaliert: Mann wird gefesselt abtransportiert

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Zuerst war es nur ein verbaler Streit, doch am Ende musste einer der beiden Männer an Händen und Füßen gefesselt werden.

München - Es begann als Streit zwischen zwei Männern und endete für einen beim Ermittlungsrichter zur Haftprüfung: Ein 21-Jähriger ist am frühen Samstagmorgen am Hauptbahnhof komplett ausgetickt.

Um 6:20 Uhr beobachten zwei Sicherheitsmitarbeiter der Bahn einen lautstarken Streit zweier Männer am Hauptbahnhof. Wie die Bundespolizei mitteilt, versuchte die Bahn-Security, den Streit zu schlichten und die Situation zu beruhigen.

Einer der beiden Westafrikaner, ein 21-jähriger Senegalese, ignorierte die Bahnmitarbeiter und fing an, am Fahrrad, das sein Landsmann dabei hatte, die Flügelmuttern zu lösen und das Rad abzumontieren. Dann schmiss der äußerst aggressive 21-Jährige das Vorderrad auf ein paar Reisende, die gerade vorbei liefen.

Danach ging er mit einer Bierflasche auf die beiden Bahnsicherheitsmitarbeiter los, beleidigte sie, versuchte zu beißen, zu kratzen und zu treten. Den Sicherheitsmitarbeitern gelang es, den Burschen zu überwältigen und am Boden festzuhalten. Alarmierte Beamte der Bundespolizei kamen hinzu, konnten den Mann jedoch nicht beruhigen. Er schlug weiter um sich, trat und bespuckte alle Einsatzkräfte. Auch beim Abtransport in einem Dienstwagen beruhigte er sich nicht, ebenso wie bei den polizeilichen Maßnahmen auf der Wache.

Der 21-Jährige ist laut Polizei schon mehrfach überaus gewalttätig aufgefallen. Der Senegalese musste an Händen und Füßen gefesselt werden, da er anders nicht in die Haftanstalt gebracht werden konnte. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung ermittelt.

mm

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