Drei Festnahmen am Hauptbahnhof

Streit führt ins Krankenhaus

München - Ein Streit im Haupteingang des Münchner Hauptbahnhofes brachte drei Männern eine Strafanzeige und einem einen voraussichtlich zweitätigen Krankenhausaufenthalt ein.

Laut Bericht der Bundespolizei waren vier Männer im Alter von 16 bis 28 Jahren - aus unbekannter Ursache - am Montagmorgen in Streit geraten. In dessen Folge soll es nach Schubsereien gegen 3.50 Uhr zu körperlichen Angriffen gekommen sein. Dabei soll ein 22-jähriger Ägypter mit einem Feuerzeug in der Faust auf einen 28-jährigen Algerier losgegangen sein.

Eine Streife der Bundespolizei beobachtete Teile der Auseinandersetzung, stellte alle vier Beteiligte und nahm drei der Männer vorläufig fest. Der 22-jährige Ägypter hatte sich beim Eintreffen der Bundespolizisten zunächst des Feuerzeuges entledigt und wollte flüchten. Er wurde jedoch gestellt. Die Bundespolizisten erkannten zudem, wie ein 24-jähriger Ägypter mit einem 16-jährigen Marokkaner rang. Der 28-jährige Algerier konnte noch wenige Meter gehen, brach dann aber aufgrund einer Kopfverletzung zusammen. Er erlitt, vermutlich durch die Faustschläge mit dem Feuerzeug in der Faust, eine stark blutende Platzwunde am Kopf und musste ins Krankenhaus transportiert werden. Dort wurde die Kopfwunde genäht und der Algerier zur Beobachtung stationär aufgenommen.

Kameraauswertungen zeigten, dass die vier Männer längere Zeit miteinander rangen. Ebenso, wie beide Ägypter auf den Algerier einschlugen und der Marokkaner schlichtend dazwischen ging.

mm

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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