Am Hauptbahnhof

Streit zwischen betrunkenen Asylbewerbern: Eritreer (33) blutig geschlagen

Ein Asylbewerber aus Eritrea (33) wurde in der Nacht zum Donnerstag am Münchner Hauptbahnhof von mehreren seiner Landsleute blutig geschlagen. Die Täter flohen, doch sie kamen nicht weit.

Zu einer Schlägerei unter mehreren Männern ist es in der Nacht zum Donnerstag im Zwischengeschoss des Münchner Hauptbahnhofs gekommen. Wie die Polizei meldet, schlugen gegen 1.20 Uhr mindestens drei Männer auf einen 33-jährigen Eritreer ein, der in einer Asylbewerberunterkunft in Kaufering untergebracht ist. Dabei verlor der Mann einen Schneidezahn.

Die Schlägerei wurde von Beamten der Bundespolizei beobachtet. Der blutende 33-Jährige kam auf die Polizisten zu, die übrigen Beteiligten flohen. Im Bereich der Trambahn-Haltestelle Hirtenstraße konnten die Beamten dann aber drei der mutmaßlichen Schläger - ebenfalls aus Eritrea - stellen. Alle Beteiligten waren alkoholisiert, doch nur das Opfer willigte einem freiwilligen Alkoholtest ein, der 2,38 Promille ergab.

Der 33-Jährige wurde vom Rettungsdienst versorgt. Die Bundespolizei hat gegen die drei mutmaßlichen Täter Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Sie stammen aus Landsberg am Lech bzw. Kaufering.

mm/tz

Rubriklistenbild: © Reinhard Kurzendörfer

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