Streugutbehälter? Von wegen!

In dieser Kiste entdeckt man im Sommer Überraschendes

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Streugutkiste in der Nähe des Münchner Hauptbahnhofes - gerade in diesem Bereich gibt es viele "Spind"-Kisten. 

München - Münchner Streugut-Depots werden seit kurzem im Sommer zweckentfremdet. Die Stadt muss sich nun der Frage stellen: Deutet das auf ein noch viel größeres Problem hin?

Eigentlich sind die schwarzen Kisten, die in München an beinahe jeder Ecke zu sehen sind, als Streugut-Depots für den Winterdienst gedacht. Wenn die Straßen glatt sind, kommen sie zum Einsatz. Offensichtlich haben sie aber auch leer, in den warmen Monaten, für manche Menschen einen Nutzen. 

Wie durch eine Anfrage der Stadtratsfraktion der bürgerlichen Mitte (Bayernpartei/Freie Wähler) an die Stadt nun herauskam, gebrauchen seit kurzem Unbekannte die Depots wie einen öffentlichen Spind. Sie öffnen die Sicherheitsbolzen, verstauen persönliche Gegenstände in den Kisten und bringen eigene Schlösser an. Das passiert hauptsächlich am Hauptbahnhof und am Gärtnerplatz und ist laut Stadt keine Sachbeschädigung, da nichts kaputt geht, sondern eine "Gebrauchsanmaßung", die nach deutschem Strafrecht kein Straftatbestand ist. 

Die Stadtratsmitglieder der Fraktion Bürgerlicher Mitte sehen allerdings eine ganz andere Gefahr: Wäre es möglich, dass in den Kisten gefährlichere Dinge gelagert und sie für Anschläge missbraucht werden? 

Die Stadt antwortet damit, dass bisher nur harmlose Gegenstände wie Pfandflaschen und gebrauchte Kleidung gefunden wurden, die einfach entsorgt würden. Die Streugutkisten würden zudem gerade komplett mit Splitt aufgefüllt, sodass der Missbrauch nicht mehr möglich sei. Das Personal der städtischen Straßenreinigung kontrolliert in den betroffenen Bereichen verstärkt. 

Ein Schloss ist übrigens keine Option. Das würde im Winter zu lange aufhalten - was wiederum bei Schnee und Eis den Autofahrern nicht schmecken dürfte.

kg

 

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18. Der kleinste Friedhof steht in Neuhausen und hat 175 Grabstätten. © Haag
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27. Die Frauenkirche war das erste deutsche Fotomotiv. © dpa
28. Die Knetmasse wurde im Jahr 1880 vom Münchner Apotheker Franz Kolb erfunden. © dpa
29. Die US-Hardrockband Mötley Crüe hat extra zwei Umlaute in ihren Namen einbauen lassen, weil Löwenbräu ihr Lieblingsbier ist. © dpa
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31. 248 Einwohner Münchens sind über 100 Jahre alt. © dpa
32. Früher verwendete man in einigen deutschen Gegenden das Wort „münchen“ für kastrieren. © dpa
33. Jeder Baum der Stadt muss eine Grundfläche von 24 qm und eine Mindestbreite von drei Metern zur Verfügung haben. © düa
34. Jimi Hendrix erfand sein Gitarrenschrotte am 9.11.66 in Schwabing ("Big Apple") © dpa
35. Eine über 300 Jahre alte Linde am Westfriedhof ist der älteste Baum der Stadt. © Jantz Sigi
36. Zur Wiesn-Zeit fahren die Rolltreppen schneller. © Schlaf
37. Die Monatsmiete der Tiefgarage im neuen Palais an der Oper kostet so viel wie der Hartz-IV-Monatsregelsatz: 375 Euro. © Schlaf
38. In München gibt es 50 000 leere Grabstätten. © Symbolfoto: Jantz

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