Zenettistraße

G7-Proteste: Tier-Aktivisten blockieren Münchner Schlachthof

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Polizeieinsatz am Münchner Schhlachthof.

München - Aktion im Rahmen der G7-Proteste: Am Mittwochmorgen haben Tierrechts-Aktivisten den Münchner Schlachthof blockiert. Die Polizei rückte mit etwa 100 Beamten zur Räumung an. Rund um den Schlachthof gab's ein stundenlanges Verkehrschaos.   

Gut 100 Polizeibeamte waren im Einsatz, als am Mittwochmorgen Tierrechtsaktivisten den Münchner Schlachthof blockierten. Die Aktivisten ketteten sich seit 6 Uhr Früh an die Tores des Schlachthofs und an 220 Kilo schwere Betonfässer oder stellen sich mit Transparenten und ihren bloßen Körpern den an- und abfahrenden Tier- und Fleischtransportern in den Weg. 

Um 6.15 Uhr hatte der Schlachthof bei der Polizei Alarm geschlagen - wegen der Blockade konnte nicht mit den Auslieferungen begonnen werden. Die Polizei rückte mit gut 100 Beamten zur Räumung an. Die Demonstranten wurden losgeschnitten, mit einem Kran wurden die Betonfässer samt Demonstranten weggehoben.

Um etwa 8.30 Uhr war zumindest ein Tor zum Gelände wieder frei, die Laster konnten wieder durchfahren. Es dauerte allerdings bis um 11 Uhr, bis die Blockade komplett aufgelöst war.   

Der Einsatz hatte ein stundenlanges Verkehrschaos zur Folge. Die Tumblinger- und die Zenettistraße wurden komplett gesperrt. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.     

Bilder: G7-Proteste - Polizei räumt Blockade am Schlachthof

Laut den Demonstranten, sollte der Protest ein Zeichen für ein "Ende der Ausbeutung von Tier, Mensch und Natur" sein, heißt es in der Mitteilung der Tierrechtler. Außerdem solidarisierten sich die Aktivisten mit den Protesten gegen den G7-Gipfel, der am Wochenende in Elmau stattfindet.

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