Autofahrer versucht, Polizisten in Washington zu überfahren

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Leiche in Toilette entdeckt

Baby im Zug getötet: Mutter spurlos verschwunden

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Schrecklicher Fund bei Reinigungsarbeiten in einem Zug zwischen Hacker- und Donnersbergerbrücke: Ein totes Neugeborenes lag in einer Toilette.

München - Schrecklicher Fund bei Reinigungsarbeiten in einem Zug, der zwischen Hacker- und Donnersbergerbrücke steht: Ein totes Neugeborenes lag in einer Toilette.

Furchtbarer Fund in einem Zug, der zwischen Hackerbrücke und Donnersbergerbrücke auf Abstellgleis 54 steht: In den frühen Morgenstunden des Dienstags wurde gegen 4 Uhr in der Toilette eines Railjets ein totes Neugeborenes gefunden. Von der Mutter fehlte auch am Mittwochmorgen noch jede Spur. „Wir haben noch keine Hinweise“, sagte ein Polizeisprecher.

Nach ersten Erkentnissen bei der unverzüglich durchgeführten Obduktion ist der Junge lebend zur Welt gekommen und dann getötet worden. Die Mutter konnte die Polizei bislang noch nicht ausfindig machen. Aufgrund der Spurenlage besteht die Möglichkeit, dass sich die Mutter im Speisewagen des Zuges aufgehalten hat und dann das Kind in der Toilette zur Welt brachte. Zur Klärung der Todesumstände soll am Dienstag eine Obduktion im Institut für Rechtsmedizin der LMU München stattfinden. 

Derzeit sind Polizei und Spurensicherung immer noch vor Ort. Momentan wird der Müll aufgesammelt, der sich im Zug befunden hat.

Der Zug, ein Railjet 68 der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB), war am Montag um 15.10 Uhr in Budapest gestartet und über Wien, Salzburg und Rosenheim nach München gefahren. Er kam gegen 22.55 Uhr am Hauptbahnhof an (geplante Ankunft: 22.32 Uhr).

Zeugenaufruf

Personen, die sich in dem Zug (RJ 68) von Budapest über Wien, Salzburg und Rosenheim nach München aufgehalten haben oder Hinweise zum Geschehensablauf oder der Person der Mutter machen können, werden gebeten, sich mit der Mordkommission München unter (089)29-10-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

dpa/pak

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