Schillerstraße

Über Lüfter: Abgase verschmutzen Hotelluft

München - Unter schwerem Atemschutz stellen Einsatzkräfte eine stark erhöhte CO-Konzentration fest. Die Ursache dafür finden sie kurz darauf im Nachbarhaus.

Rund 20 Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr waren am Mittwochnachmittag mehrere Stunden im Einsatz, um der Ursache einer stark erhöhten Kohlenmonoxidkonzentration in einem Hotel auf den Grund zu gehen. 

Mitarbeiter des Hotels hatten laut Feuerwehr einen intensiven Benzingeruch in der Lobby des sechsstöckigen Hotels wahrgenommen und die Feuerwehr gerufen. Die unter schwerem Atemschutz vorgehenden Feuerwehrkräfte konnten eine erheblich überhöhte CO-Konzentration in den unteren Etagen des Hotels messen. 

Nach intensiven Nachforschungen wurde schließlich das Notstromaggregat einer benachbarten Bar als Verursacher ausgemacht. Das Benzin betriebene Aggregat wurde nach einem Stromausfall in Betrieb genommen. Die Abgase drangen über einen unsachgemäß angebrachten Lüfter in Teile des Belüftungssystems im Hotel und verursachten so die stark erhöhten Raumluftwerte. 

Das Aggregat wurde umgehend außer Betrieb genommen. Nach intensiven Lüftungsmaßnahmen und umfangreichen Messungen konnte der gefährdete Bereich wieder frei gegeben werden.

mm/tz

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