Einschränkung am Donnerstagmorgen

„Vandalismus“? Darum müssen Meridian- und SOB-Züge schon am Ostbahnhof wenden

Endstation Ostbahnhof: Am Donnerstagmorgen ging es für viele Pendler aus dem Landkreis Rosenheim, dem Chiemgau und dem Raum Wasserburg und Mühldorf nur bis zum Ostbahnhof. 

München - In den Durchsagen ist die Rede von „Vandalismus auf der Strecke“. Die Bundespolizei am Hauptbahnhof ist über diese Formulierung aber nicht ganz glücklich, denn noch stehe nicht fest, was genau die Ursache für das beschädigte Signalkabel am Südring zum Hauptbahnhof ist. 

Michael-Ernst Schmidt von der Pressestelle der Deutschen Bahn in München spricht von einem „manipulierten Kabel“. Dahinter muss aber keine Absicht stecken, auch ein Baggerfahrer könne bei Bauarbeiten das Signalkabel versehentlich beschädigt haben. „Aus Sicherheitsgründen schaltet bei einem solchen Schaden alles auf Rot“, erklärt Schmidt. Daher müsse man jetzt zunächst den Schaden reparieren und anschließend nach der Ursache forschen. Die Ermittlungen der Bundespolizei laufen parallel. 

Am Donnerstagmorgen und auch noch aktuell am Vormittag ist der Regionalverkehr der Südostbayernbahn und des Meridian durch die Kabel-Beschädigung eingeschränkt. Die Züge müssen teilweise am Ostbahnhof wenden. Die Pendler müssen in die S-Bahnen in Richtung Hauptbahnhof umsteigen.

mag

Rubriklistenbild: © dpa

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