Rauchmelder hatten ausgelöst

Zwei Mal Fehlalarm am Hauptbahnhof - Video

Gleich zwei Mal Fehlalarm binnen einer halben Stunde: Am Montagmittag wurde der Hauptbahnhof kurzzeitig geräumt.

Aufregung am Münchner Hauptbahnhof: Wegen zwei Feuerwehreinsätzen kam es am  Montag zu Verzögerungen und Zugausfällen im gesamten S-Bahn-Betrieb.

Grund für das rund 30-minütige Chaos war ein Rauchmelder im Zwischengeschoss, der gleich zweimal in Folge ausgelöst und dabei den Feueralarm in Gang gesetzt hatte – völlig ohne Not, wie sich schon kurze Zeit später herausstellte. Denn auf den Bildern der Überwachungskameras war weder Feuer noch Rauch zu erkennen.

Trotz des offensichtlichen Fehlalarms kam es zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Gegen 12.20 Uhr rückten insgesamt fünf Fahrzeuge mit 18 Einsatzkräften an. Außerdem wurde das gesamte Zwischengeschoss geräumt. Die Züge durften den Hauptbahnhof während des Räumungseinsatzes zwar passieren, aber nicht anfahren. Um 12.30 Uhr hieß es: Entwarnung. Doch kaum war die Feuerwehr wieder weg, schrillte der Alarm von Neuem los. Dieses Mal veranlasste die Deutsche Bahn eine kurzzeitige Vollsperrung der Stammstrecke. Gegen 12.50 Uhr wurde der Zugverkehr wieder aufgenommen. In einzelnen Fällen kam es danach noch zu Verzögerungen von bis zu 30 Minuten.

Wer oder was den Alarm ausgelöst hatte, bleibt unklar: „Unsere Brandmelder können nicht zwischen Staub und Qualm unterscheiden - aber ich bin froh, dass es nicht gebrannt hat“, sagt Bernd Honerkamp, Sprecher der Deutschen Bahn.

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