Am Hauptbahnhof

Zweijähriger irrt weinend am Bahnsteig umher

München - Die Bundespolizei konnte am Samstagmorgen die Eltern eines kleinen Buben ausfindig machen, nachdem der 2-Jährige völlig aufgelöst weinend im Hauptbahnhof umhergeirrt war.

Eine Streife der Deutsche Bahn-Sicherheit war am Samstag gegen 8.45 Uhr auf den kleinen Buben aufmerksam geworden, der mutterseelenallein am Querbahnsteig in der Nähe des Ausgangs Bayerstraße umherirrte. Die Eltern waren nicht auffindbar. Die Sicherheitsmitarbeiter übergaben das weinende Kleinkind an eine Streife der Bundespolizei. Diese nahm ihn mit auf die Dienststelle am Gleis 26.

Dort versuchten die Beamten den 2-Jährigen mit Süßigkeiten, einem Malbuch und aufgepusteten bemalten Einweg-Handschuhen zu beruhigen. Die Bundespolizisten vermuteten, dass der Junge aus einem osteuropäischen Land stammt und veranlassten Ausrufe im Hauptbahnhof.

Gegen 9.20 Uhr meldeten sich die slowakischen Eltern des 2-Jährigen auf der Dienststelle. Die Bundespolizisten überprüften die Identität der Erziehungsberechtigten und übergaben den Kleinen, nicht ohne eine deutliche Belehrung über die Aufsichtspflicht, an die 30-jährige Mutter.

Der Bub klammerte sich, immer noch weinend, an seine Mama - diesmal waren es aber Freudentränen.

mm

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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