M-net Glasfaser

DSL, Kabel oder Glasfaser? Technologien im Vergleich

+
Einzelne Glasfasern sind so dünn wie ein Haar und transportieren Daten in Lichtgeschwindigkeit.

Bei der Wahl des passenden Internetanschlusses kann man schnell den Überblick verlieren. Wie funktionieren die Technologien und wo liegen die Vor- und Nachteile? Der folgende Vergleich schafft Klarheit:

DSL

Anschluss für ein DSL-Kabel aus dem Telefon-Festnetz.

Bei DSL werden die Daten via Kupferleitung übertragen, genauer gesagt über die teils 50 Jahre alten Telefonleitungen der Telekom. Je länger der Übertragungsweg ist, sprich je größer der Abstand des Anschlusses von der nächsten Ortsvermittlungsstelle, desto größer sind die Leitungsverluste. Herkömmliche DSL-Anschlüsse stoßen bereits heute an ihre Leistungsgrenze. Sie schaffen Bandbreiten von maximal 18 Mbit/s – in der Praxis jedoch meist viel weniger.

TV-Kabelnetz

Kabelnetzbetreiber bieten schnelle Internetanschlüsse, dabei bezeichnen Sie ihre Netze gerne als Glasfasernetze. Aber das ist nur zum Teil richtig, weil es sich um eine Kombination aus Glasfasern und kupferbasierten Koaxialkabeln handelt. Kupfer unterliegt einer physikalisch bedingten Signaldämpfung, daher gilt auch hier: Je länger die Leitung, desto geringer die Bandbreite. Außerdem teilen sich mehrere Nutzer die maximale Bandbreite untereinander auf. Das heißt, je mehr Leute online sind, desto langsamer wird der einzelne Anschluss. Gerade zu Stoßzeiten, wie etwa abends, kommt es schnell zu Engpässen, verbunden mit Einschränkungen in der Netzqualität und der Verbindungsgeschwindigkeit.

Glasfaser

Glasfaser bis die Wohnung (FTTH): Schneller geht’s nicht. Per FTTH liefert M-net Breitbandinternet mit bis zu 300 Mbit/s.

Unter den bekannten Technologien gilt die Glasfaser als das leistungsfähigste Datenübertragungsmedium. Mit einem Durchmesser von nur wenigen Millimetern bietet sie im Vergleich zu den herkömmlichen Kupferkabeln ein Vielfaches an Geschwindigkeit. Denn während bei Kupfer die Daten als elektrische Impulse übertragen werden, schickt die Glasfaser die Informationen als Lichtwellen nahezu verlustfrei auf die Reise. Dabei sind dem Übertragungspotential nach oben hin kaum Grenzen gesetzt.

Glasfaser bis in den Keller (FTTB): Im Haus kommt die bestehende Telefon-Hausverkabelung zum Einsatz.

Bandbreiten von mehreren Gigabit pro Sekunde sind schon heute technisch möglich. In München bietet M-net als einziger Telefon- und Internetanbieter echte Glasfaseranschlüsse. Dabei betreibt M-net das Netz in Kooperation mit den Stadtwerken München (SWM), unabhängig von anderen Netzbetreibern.

Durch solche Hauseinführungen gelangen die Kabel von der Straße in den Gebäudekeller.

Es bietet hohe Ausfallsicherheit, schnelle technische Reaktionszeiten und höchste Qualität bei Sprach- und Datendiensten. Und last but not least, ist ein M-net Glasfaser-Internetanschluss mit einer Bandbreite von bis zu 300 Mbit/s der schnellste der Stadt.

Mehr Informationen gibt es hier.

Impressionen: Glasfaseranschlüsse von M-net

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Nach Chaos auf der Stammstrecke: Verspätungen und Verzögerungen am Abend
Nach Chaos auf der Stammstrecke: Verspätungen und Verzögerungen am Abend
Flohmärkte in München: Hier finden Sie alle Orte und Termine
Flohmärkte in München: Hier finden Sie alle Orte und Termine
Münchner Stadtwerke erhöhen Erdgaspreise ab 2018
Münchner Stadtwerke erhöhen Erdgaspreise ab 2018

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

der Inhalt dieses Artikels entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner. Da eine faire Betreuung der Kommentare nicht sichergestellt werden kann, ist der Text nicht kommentierbar.