M-net nach Cham-Desaster: Wie geht es weiter?

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Schnelles Internet auf dem Land - M-net hat den Ausbau in Cham nicht geschafft.

Die FDP will in einer Anfrage wissen, wie es mit Telekommunikationsanbieter M-net nach dem Desaster im Landkreis Cham weitergeht.

Wie berichtet, gab es eine Einigung zwischen der Kommune und dem Unternehmen, weil M-net nicht in der Lage war, den Breitbandausbau in dem Landkreis umzusetzen. Von einer Zahlung in Höhe von 20 bis 30 Millionen Euro ist die Rede. 

FDP-Chef Michael Mattar sagte gestern: „Angesichts eines Eigenkapitals von 92,5 Millionen Euro, einem Umsatz von 244 Millionen Euro im Jahr 2017 und einem Ertrag von 49 000 Euro im Jahr 2016, bedeutet der Verlust in jedem Fall eine enorme Belastung, die eine Rettungsaktion der Landeshauptstadt München und der Stadtwerke notwendig machte.“ 

Der Stadtrat hatte unlängst eine Kapitalerhöhung für M-net genehmigt. Mattar stänkert: „Wieder einmal wurden Aktivitäten der SWM außerhalb des Stadtgebietes zu einem verlustreichen Verhängnis.“ Wichtig sei nun, eine Strategie zu finden, die eine risikoreiche Expansion verhindere, aber die Ertragskraft von M-net langfristig verbessere.

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