Spektakuläre Aktion erregt Aufsehen

Was machen 1600 Pandas am Marienhof?

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Bärige Aktion: Model Barbara Meier Montag Mittag am Marienhof.

München - Eine kleine, niedliche, schwarz-weiße Armee hat den Münchner Marienhof erobert: 1600 Pandas tummeln sich hier auf der Wiese. Natürlich keine echten, sondern Figuren aus Pappe. Was hat das zu bedeuten?

Mit der Aktion feiert der WWF-Deutschland seinen 50. Geburtstag und tourt durchs ganze Land.

„Als der WWF-Deutschland 1963 gegründet wurde, war unser Wappentier, der Panda, massiv vom Aussterben bedroht. Jetzt gibt es 1600 Stück in freier Wildbahn“, erklärt Christoph Heinrich, Geschäftsleiter Naturschutz. Seine Organisation hat die Panda-Figuren auf die Wiese gestellt, um darauf aufmerksam zu machen, dass der Panda und viele weitere Arten nach wie vor bedroht sind. Besonders die Wilderei habe erschreckend zugenommen.

Unterstützt wurde der WWF von Germany’s-Next-Topmodel-Gewinnerin Barbara Meier: „Ich bin ein großes Kind und finde es toll, dass man mit den Figuren spielen kann.“ Zu wissen, dass die 1600 die letzten ihrer Art auf der ganzen Welt sind, sei aber erschreckend.

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Auch anderen gefallen die süßen Kerlchen: Etwa 30 Stück wurden mittlerweile bereits geklaut. Den Rest der Bären will der WWF am Ende der Aktion gegen Spenden abgeben. Wer sich einen Panda sichern will, schreibt an pandas-on-tour@wwf.de

Das halten die Münchner von den Bären

Super witzige Aktion

„Ich bin selbst Unterstützer des WWF und finde deren Arbeit gut und wichtig. Die Panda-Aktion ist super witzig. Ich glaube, sie bringt viele Leute zum Nachdenken.“

Sam Taylor (24), Geophysik-Student aus Leeds (England)

Daumen hoch für WWF

„Das ist eine super Installation. Sie erweckt Aufmerksamkeit, ist ungewöhnlich, schön und lustig. Man bleibt gleich stehen und will wissen, um was es hier geht. Super Idee vom WWF“!

Oliver Lößl (43), Kaufmännischer Angestellter aus München

Botschaft gut verpackt

„Ich finde die Aktion einfach toll. Die Pandas sind sehr niedlich und erwecken Aufmerksamkeit. Hoffentlich bewirkt die Aktion etwas. Ich bin selbst WWF-Förderin und spende monatlich.

Kristin Kessler (22), Restaurantfachfrau aus Oslo (Norwegen)

Ramona Anner

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