Der Bürger-King geht

Mach’s guad, Christian! Bilder zum Abschied von Ude

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Mit den besten Wünschen aus dem Hause Wittelsbach: Herzog Franz von Bayern gratuliert.
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Die Münchner Kultband zum Abschied des Rekord-OBs: Die Spider Murphy Gang sorgte für Stimmung.
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Genosse Sigmar Gabriel will einen Sonderparteitag einberufen.
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Er war sein großer Rivale bei der Wahl 1993: Dr. Peter Gauweiler, Rechts:  Ehrenbürgerin Charlotte Knobloch.
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Ude-Vorgänger Georg Kronawitter und seine Frau Hildegard.
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Alt-Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel hörte sich die Reden gespannt im Festsaal an.

Aus is’ und gar is’ und schad’ is’, dass wahr is’!“ Wehmütig verabschiedet sich Udes langjähriger Freund und politischer Weggefährte Hep Monatzeder (Grüne) nach dem Festakt im Deutschen Theater von der Ära Ude.

Auf der Bühne gab es jede Menge Komplimente für Ude – von Freund und Feind: Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) lobte Ude über den grünen Klee, sein Missionseifer im Rathaus sei mit dem Markenzeichen „Christianisierung“ versehen worden. „Bei mir hat es bislang nur zur Horstokratie gereicht“, so der gut gelaunte Landesvater.

Bei so viel Lob für den frisch pensionierten Münchner Rathauschef schlug Vizekanzler Sigmar Gabriel gleich vor: „Wir müssen morgen einen Sonderparteitag der SPD einberufen, der sich damit beschäftigt, dich wieder zum Spitzenkandidaten für die nächste Landtagswahl auszurufen.“ Nürnbergs OB Ulrich Maly, auch ein Sozi, lobte Udes Überzeugungskraft: „Du warst nie rechthaberisch, sondern sanft unfehlbar.“ Dieter Reiter bedankte sich für Udes Ratschläge: „Du warst ein echter Glücksfall.“ Und dann dis­tanzierte sich Reiter von seinem Amtsvorgänger: „Ich rasiere mich gründlicher und vollständiger. Und ich rede nicht so langsam mit deutlich gedehnten Vokalen.

 Alt-Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) bescheinigte Ude: „Er war sehr erfolgreich, vielleicht etwas zu erfolgreich, wenn man sich die Probleme auf dem Wohnungsmarkt anschaut.“ Filmstar Ottfried Fischer erklärte: „Da, wo Udes Bild hing, bleibt erst mal ein weißer Fleck.“ Charlotte Knobloch, ehemals Präsidentin des Zentralrates der Juden, sah das ganz anders: „Er ist da und er bleibt da. Er wird sich schon zu Wort melden, wenn es notwendig ist.“

Johannes Welte

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