Stimmung war sensationell

Magnolienball: Yes, we Can-Can

München - Der Magnolienball, einer der ältesten Faschingsbälle in München, lockte am Freitag Prominenz aus Politik und Showbusiness an. Die Stimmung war sensationell.

Lag es an dem Gläschen Sekt oder an den vielen Toasts, die auf die deutsch-amerikanische Freundschaft ausgesprochen wurde? Oder aber an den mutigen Abendkleidern der Damen oder an den Offizieren der Navy in schicken blauen Uniformen? Jedenfalls: Die Stimmung auf dem Magnolienball am Freitag im Bayerischen Hof war sensationell. „Nice to meet you“ war wohl der meist ausgeprochene Satz. Patrick Lindner und Lebensgefährte ­Peter Schäfer lieben das Sprachenwirrwarr, ganz im Gegensatz zum Tanzparkett: „Wir können uns einfach nicht darauf einigen, wer den Damenschritt übernimmt“, scherzten sie und plauderten lieber mit den Single-Ladys, darunter Beate Merk, die mit ihren Stöckelabsätzen größenmäßig alle überragte. Aber sie kam ja auch stellvertretend für Ministerpräsident Horst Seehofer. Auch sie tanzt nicht wirklich gerne, stattdessen verkaufte sei lieber einen Teil der 1200 Tombola-Lose, deren Erlös dem deutsch-amerikanischen Schüler- und Studentenaustausch sowie Sozialprojekten zugute kommt. Der Renner aber war eine sogenannte Stille Auktion, bei man tolle Reisen ersteigern konnte. Clarissa Käfer bot fiebrig mit. „Im letzten Jahr haben eine Freundin und ich vier Reisen ersteigert, aber die konnten mein Mann und ich gar nicht antreten, das ist eben das Schicksal der Gastronomen. Immer am Arbeiten. Voller Einsatz ist gefragt. Deshalb genieße ich es, dass man hier so nett bedient wird, das ist für mich Luxus.“

Magnolienball in München - die Bilder

Magnolienball in München - die Bilder

Zeit haben zum Feiern – das genossen auch andere: Zum Beispiel Josef Schmid, der bald in die Fußstapfen von Christian Ude treten möchte und mit Frau Natalie schon mal sein Tanztalent unter Beweis stellte, oder Sepp Krätz, der mit Frau Tina den Tisch mit witzigen Geschichten aus seinem Leben unterhielt und anschließend die Münchner Française tanzte, angesagt von Thomas ­Goppel.

Unter dem Motto „Yes, we Can-Can“ haben auch mitgeswingt: die Präsidentin des Deutsch-Amerikanischen Frauenclubs Lia Miller, der smarte Moderator und Tanzlehrer Peter Simon, Konsulin Leyla Ones, Sängerin Linda Jo Rizzo (begeisterte den Saal mit Songs wie I Never Can Say Goodbye), Nicky Hübner und ­Maler Wolfgang M. Prinz.

Barbara Zahn

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