Mahnwache des rechten Spektrums am Marienplatz

München - Am Ostermontag hat das politisch rechte Spektrum eine Mahnwache zum „Gedenken an Reinhold Elstner“ organisiert. Auf dem Münchner Marienplatz haben sich von 20 bis 21 Uhr bis zu 50 Personen versammelt:

An der polizeilichen Absperrung fanden sich während der Versammlung über 100 Personen - darunter auch zahlreiche Angehörige des linksautonomen Spektrums - ein und bezogen gegen die Versammlung kommunikativ Stellung.

Da dabei das Versammlungsthema als solches nicht thematisiert wurde, haben die Beamten des Polizeipräsidiums Münchens die „Gegenveranstaltung“ als eigenständige Versammlung bewertet. Diese war  jedoch im Vorfeld nicht angemeldet worden.

Mit Beendigung der Mahnwache hängten dann einzelne Teilnehmer der nicht angemeldeten Versammlung Sperrgitter aus. Von den Polizeikräften wurden sie aber daran gehindert, in den abgesperrten Bereich einzudringen. Darüber hinaus wurden vereinzelt Feuerwerkskörper in Richtung der Teilnehmer der gerade beendeten Mahnwache geworfen. Zu Schaden kam dadurch niemand.

Die Personalien zweier Werfer wurden von der Polizei aufgenommen. Zwei weitere Personen wurden wegen des Verdachts von Körperverletzungsdelikten vorläufig festgenommen. Sie haben eine Plastikflasche und einen Böller geworfen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder entlassen.

mm

Rubriklistenbild: © dpa

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